24-01-16 17:05 Alter: 11 yrs
VON:GH
11. Casa del Habano in Koblenz
Das „Pipehouse“ von Jürgen Wilde wurde in den Stand einer „La Casa del Habano“ erhoben.
Den offiziellen Adelstitel gab es am 21. Januar durch den Botschafter der Republik Kuba und Heinrich Villiger, den Grandseigneur der europäischen Zigarrenwelt.
Gleich nach dem Aufstieg in die 2. Etage fällt der Blick in den Humidor, in den Hausherr Jürgen Wilde alles gepackt hat, was derzeit an kubanischen Zigarren lieferbar ist.
Seine Frau hat anschließend mit sicherem Händchen, höchst gemütlichen und schweren Ledersesseln, Accessoires und der Bar die Räume zu einer der drei schönsten Casas in Deutschland gemacht.
20 Personen finden Platz. Die Besuchsfrequenz ist allerdings recht hoch. Gruppen mit fünf oder mehr Personen wird eine Anmeldung empfohlen. Standardmäßig sind Verprobungen von Zigarren und Spirituosen möglich. Größere, in der Regel private Events, können abgesprochen werden. Für Übernachtungen bietet sich das 20 Meter entfernte Altstadthotel an.
Die Casa del Habano Koblenz ist die elfte Casa in Deutschland.
Auch die Koblenzer Obrigkeit hat mit Freuden frühzeitig von dieser Adelung Kenntnis genommen – und so reagiert, wie man es gewohnt ist. Flugs wurde der Standort der Casa (Jesuitengasse Ecke Entenpfuhl) als 1A-Lage klassifiziert, was Jürgen Wilde eine Steuerhöhung um mehrere tausend Euro „bescherte“.
Andererseits gibt es nun wieder einen Grund, Koblenz´ „Deutsches Eck“ zu besuchen.
Ein Blick in die Casa del Habano Koblenz …