31-08-11 15:10 Alter: 261 days
VON:GH
Antiraucher haben ein eingeschränktes Differenzierungsvermögen
Dass Antiraucher bei differenzierenden Beurteilungen schnell überfordert sind, ist am derzeit in der Berliner Presse hochgeschriebenen „Skandal“ um eine Veranstaltung mit dem Berliner Ärztekammerpräsidenten bei Herzog am Hafen zu erkennen.
Was war geschehen?
Dr. med. Günther Jonitz, inzwischen Präsident der Ärztekammer Berlin, hielt am 4. Mai bei Herzog am Hafen einen Vortrag zum Thema Nichtraucherschutz. Zu diesem Zeitpunkt war er einer von zwei Favoriten für das Amt des Ärztekammerpräsidenten. Folglich erklärte er den Zuhörern gleich, dass das, was er nun tue, politisch unkorrekt sei. Aber, so Jonitz „Ich empfinde mich nicht nur als Arzt, sondern als freier Bürger."
Und dann erläuterte er seine zwölf Thesen zum Nichtraucherschutz. Allesamt Thesen, die dem verständigen Menschen einleuchten. Wie zum Beispiel These acht: Genussrauchen muss vom pathologischen Rauchen differenziert werden. (Paracelsus: „Allein die Dosis macht, dass ein Gift ein Gift ist".)
Für die Berliner Antiraucher war das zu viel. Und so fordern sie nun mit schon fast pathologischem Reflex und bekannter Hysterie den Rücktritt des Präsidenten.
Jonitz lässt das kalt. Er habe, so Jonitz, zum einen seine differenzierte Meinung kundgetan und sei zum anderen auch Mensch und habe daher die Freiheit, sich für ein Genussmittel zu entscheiden.
Aber eins schrieb er allen Zigarrenrauchern auf die Zigarrenkiste: Man müsse schon aktiv werden gegen diese Verbotsbestrebungen, denn sonst würden die selbst ernannten Gesundheitsapostel zukünftig all das verbieten, was das Leben ausmache: bewusster Genuss.
Einen ausführlichen Bericht findet man
hier.
Und die zwölf Thesen gibt es
hier.