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02-06-23 10:32 Alter: 3 yrs

VON:GH

Montecristo No. 4 • Mehr als ein Jahrzehnt die Zigarre für das langsame Rauchen

Die ersten „urkundlichen Erwähnungen“ liegen aus dem Jahre 1975 vor.



Heinrich Villiger • Erfinder des modernen Langsamrauchens


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Damals veranstaltete Heinrich Villiger mit der Villiger Kiel die Deutsche Meisterschaft im Kielrauchen.

Dann werden die Hinweise deutlich weniger. Bis zwischen 2010 und 2013 neue Anläufe mit der Montecristo No. 4 gemacht werden. Damals nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit – z. B. bei der Weltmeisterschaft im Jahre 2014 in Split.

Während bei Weltmeisterschaften im Laufe der folgenden Jahre immer wieder verschiedene Zigarren verwendet wurden, blieb man in Deutschland bei der Montecristo No. 4. So blieben die Ergebnisse vergleichbar – und weltweit kann jeder seine eigenen Zeiten daran messen.

Das langsame Rauchen einer Zigarre ist eine zeitlose Kunst, die den ultimativen Tabakgenuss hervorbringt. Beim Langsamrauchen gilt es, gewisse Regeln zu beachten, um den wahren Geschmack des Tabaks zu erfassen. Zeit ist von essentieller Bedeutung. Man nimmt sich die Zeit, jeden Moment zu genießen, jede Nuance des Aromas zu erfassen.

Der erste Zug entfacht das Feuer, und fortan zieht man mindestens einmal pro Minute, um den Rauch auszustoßen und zu zeigen, dass die Zigarre noch brennt. Es ist ein Schauspiel der Hingabe, bei dem der Rauch wie ein Kunstwerk in der Luft aufsteigt und die Sinne umgarnt.

Das wahre Meisterwerk offenbart sich, wenn die Zigarre langsam abbrennt. Jeder Zug ist ein Genuss, der die Geschmacksknospen erfreut. Die Zeit scheint stillzustehen, während der Rauch in wirbelnden Mustern emporsteigt und die Gedanken auf eine Reise schickt.

Doch Vorsicht ist geboten, denn das Versagen führt zur Disqualifikation. Sobald die Montecristo No. 4 zum ersten Mal erlischt, endet der Versuch. Eine erneute Entzündung ist untersagt und würde den Traum vom Titel zunichtemachen.

Das langsame Rauchen einer Zigarre ist eine Hommage an die Zeit, die Kunst des Verweilens im Moment. Es ist ein Akt der Selbstkontrolle, bei dem sich Körper und Geist in Harmonie vereinen. Die Zigarre wird zur Begleiterin auf einer Reise der Sinne, die uns zur inneren Ruhe und Zufriedenheit führt.

Heinrich Villiger hat mit der Deutschen Meisterschaft im Kielrauchen nicht nur einen Wettbewerb geschaffen, sondern eine Tradition, die den wahren Tabakgenuss in den Mittelpunkt stellt. Das langsame Rauchen einer Zigarre ist ein Fest für die Sinne, ein Tanz der Emotionen und ein Akt der Wertschätzung für die handwerkliche Kunst des Tabakrollens.

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