25-08-14 07:20 Alter: 12 yrs
VON:GH
Ringolfiere 0.3 • Welturaufführung auf dem Hafenfest
 |   Ringolfiere 0.3
  Der Prototyp auf dem Berliner Hafenfest
  Tanzende und schwebende Zigarrenringe von gerauchten Zigarren. (Alle Bilder: Zigarren Herzog am Hafen, Berlin)
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Das Einzige, was uns von einer guten Zigarre bleibt, ist der Zigarrenring. Materie gebliebene Erinnerung. Ihn aufzubewahren, ist, wenn die Zigarre gut war, die beste Form der Erinnerung.
Sammeln sich im Laufe der Zeit viele Ringe an, sieht man, egal welche Aufbewahrungsform man wählt, immer nur einen Bruchteil dieser kleinen Kunstwerke, die eine jede Zigarre zieren.
Der gesamte optische Reichtum der Ringe lässt sich erst dann wieder sichtbar machen, wenn Sie in der Luft schweben.
Auf dem diesjährigen Hafenfest von Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog wurde die Ringolfiere erstmals präsentiert. Eine gläserne Zigarrenspitze, in der etwa 12.000 Zigarrenringe schwebten und tanzten.
Der Prototyp rief begeisterten und johlenden Applaus der Hafenfestler hervor. Nach einer Idee von »Art of Smoke« hat der Humidorbauer Deutschlands, Marc André, die Ringolfiere gebaut. Namensgeber war Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog. Als er von den schwebenden Zigarrenringen hörte, erinnerte ihn das an die Montgolfiere, die 1783 erstmals über Paris schwebte.