12-12-07 10:22 Alter: 4 yrs
VON:GH
Symbiotische Beziehung
Wer im Internet etwas verkaufen möchte, sucht sich einen passenden Shop aus und bezahlt ihn – einmal oder monatlich. Das geht auch anders.
Schuster bleib bei Deinen Leisten – sagt der Volksmund nicht ganz zu Unrecht. Aus diesem Grunde ist es höchst sinnvoll, wenn ein Zigarrenhändler und ein Softwarehändler sich zusammensetzen.
In der Zigarrenwelt haben dies erstmalig nun Derlins von Smokers Corner gemacht. Zusammen mit Kenneth Clark von Topshop wurde eine GbR gegründet, die im Internet Zigarren, Rum und Whiskies verkauft.
Die Vorteile einer solchen Kooperation liegen auf der Hand. Der eine hat die Ware, der andere die Software. Der Zigarrenhändler baut den Lagerbestand auf, der Softwarepartner muss den Shop erstellen und konfigurieren.
Risikobehaftete Investitionen entfallen. Die Arbeitsverteilung für die Zukunft ist ebenfalls klar geregelt. Der Zigarrenhändler muss dafür sorgen, dass alle relevanten Produkte mit ordentlichen Bildern und Beschreibungen enthalten sind und der Softwarehändler sorgt für eine rund laufende Technik mit einfachster Bedieneroberfläche, regelmäßige technische Updates, einer ultimativen Suchfunktion sowie Erreichbarkeit und Geschwindigkeit des Shops.
Der Softwarehändler braucht in diesem Falle keinen Kunden davon zu überzeugen, dass gerade sein Shopangebot das Beste ist und der Zigarrenhändler, der in der Regel zuvor keine Marktübersicht erstellen kann, unterschreibt keinen Blankoscheck – denn wie bei jeder Software kommen auch bei einem Internetshop die Kosten erst nach dem Kauf.
Links:
www.smokeanddrink.de