19-10-07 08:00 Alter: 5 yrs
VON:GH
Zigarrenschaukel – ein praktisches Accessoire
Wer ärgert sich nicht darüber, wenn die Zigarre wieder einmal erloschen ist, nur weil man sie kurzzeitig zu wenig beachtete? Abhilfe gibt es hierfür schon seit 1906.
In diesem Jahr wurde nämlich die „Zigarrenschaukel“ unter der Nummer 181413 beim Deutschen Patentamt eingetragen.
In der Beschreibung und Begründung des Erfinders Otto Schwarz hieß es damals:
Von vielen Rauchern wird das Rauchen während der Arbeit als besonderer Genuß empfunden. Bei einer Tätigkeit, die beide Hände in Anspruch nimmt, muß die Zigarre dabei häufig beiseite gelegt werden und erlischt meistens, noch bevor der Raucher sie wieder nutzen will. Abgesehen davon, dass das wiederholte Anzünden an und für sich lästig ist, verliert dadurch selbst die beste Zigarre an Wohlgeschmack.
Durch die Erfindung soll dieser Übelstand beseitigt werden, denn durch ihre Benutzung bleibt die beiseite gelegte Zigarre längere Zeit in mäßigem Brande. Hierbei wird gleichzeitig den Wünschen mancher Nichtraucher und Damen entgegengekommen, die am Aroma des frischen Tabakgeruches und an der Farbe und an der Form der Rauchwolken Gefallen finden und dennoch - zum Beispiel aus Gesundheitsrücksichten - nicht rauchen wollen. Die Zigarre oder Zigarette braucht dann nur angezündet zu werden und brennt, nachdem sie auf die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung gelegt worden ist, selbständig weiter.
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