01-05-14 14:58 Alter: 12 yrs
VON:GH
100. After Work Smoke am Ort des geliebten Schmerzes
Zum 100. Hamburger After Work Smoke (AWS) mutierte AWS-Chef Karsten Otto zum „Pain Sergeant“ und lud in das Catonium ein.
 |   Der 100. Hamburger After Work Smoke im Catonium (Bild: Sigrun Misselhorn)
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Kommt zum normalen AWS-Treffen eine kleine familiäre Gruppe von etwa 40 Personen, waren es diesmal knapp 100, die den Weg in den europaweit bekannten SM- und Fetischclub Catonium fanden.
Auf rund 1.600 m² residiert hier unter anderem The Havanna Pain Club (THPC). Der Schmerz, der bei diesen Szenetreffen verteilt oder erduldet wird, rührt allerdings nicht von den verknallten kubanischen Zigarren des Jahres 2000. Diese zu fest gerollten und damit unrauchbaren Zigarren an einen SM-Club verkaufen, ist dem damaligen Vertriebschef des Alleinimporteurs 5THAvenue nicht gelungen.
Habanos-Specialist Christian Duske präsentierte seine umfangreiche Schar kubanischer Zigarren auf einer Streckbank, umgeben von düster wirkender Beleuchtung, Andreaskreuzen, Ketten und Käfigen.
Da kam dann schon der eine oder andere laut geäußerte Gedanke über die Sinnhaftigkeit des Mobiliars. Hatte man sich als einfacher Ver(b)raucher nicht schon so manches Mal gewünscht, einen lieblos agierenden Händler mit miserabel eingestelltem Humidor ans Kreuz zu fesseln oder ihn zumindest für einige Zeit in den Käfig zu stecken und öffentlich zu präsentieren?
Dem Orte angemessen brachten etliche Laudatoren zwar freudig erregt aber dennoch devot ihre Glückwünsche dar. Der Marketing-Chef der 5THAvenue, Christoph A. Puszkar konnte da schon dominanter auftreten. Hatte er doch für jeden und jede eine Partagás Serie E No. 2 mitgebracht. Von Schmerz konnte man da wirklich nicht reden.
Die Bühne, die normalerweise der Präsentation der lustvoll ertragenen Pein dient, beherrschte an diesem Abend der Sänger, Entertainer und Moderator Danilo Galke.
Frank Sinatras „I did it my way“ war selten passender.