05-03-12 14:49 Alter: 14 yrs
VON:GH
Abgedrängt ins Eigentor
Vermutlich unbeabsichtigt hat Ernst-Günther Krause, 1. Antiraucher Münchens, ein höchst erhellendes Eigentor geschossen, besser gesagt: gesprochen.
Da es in diesem Lande kaum Probleme gibt, über die es zu berichten lohnt und auch im Falle des ehemaligen Bundespräsidenten nicht so arg viel Skandalöses derzeit offenbart werden kann, griffen Print- und sonstige Medien in den letzten Tagen begierig die Meldung auf, wonach Bayerns Finanzminister Markus Söder aufgrund der Anregung eines einzelnen Petenten ein Rauchverbot auf den staatseigenen Ausflugsdampfern erlassen hat.
Dies gilt nicht nur unter Deck sondern auch auf den Außendecks. „Die Seen müssen rauchfrei werden“, lautet das Motto.
In diesem Zusammenhang konnte sich dann auch Münchens oberster Antiraucher nicht zurückhalten und sagte: „Ich hoffe, dass das Rauchen dorthin abgedrängt wird, wo es höchstens noch was zu suchen hat, nämlich in den Privatbereich.“
Da man „das Rauchen“ mangels Masse gar nicht abdrängen kann, ist es logisch zwingend, dass er „den Raucher“ meint, der abgedrängt gehört. Nicht, dass man das nicht schon lange wusste. Bisher haben es die Antiraucher nur nicht so offen zugegeben.
Links:
www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Bald-auch-rauchfreie-Biergaerten-id19071506.html