Sehr geehrter Herr Heimsath,
ich bedanke mich für Ihre direkte Ansprache und die Möglichkeit einer Stellungnahme. Dieses Vorgehen verstehe ich als journalistisch-korrektes Vorgehen! Das ich mich erst jetzt melde liegt an der Tatsache, dass wegen eines anhängigen Verfahrens zunächst rechtlicher Rat eingeholt werden musste.
Wie schon in verschiedenen Blogs ersichtlich, mehren sich endlich die Meinungen, dass es nicht am Programmierer liegen kann, dass die Website der La Casa del Habano Frankfurt so lange offline steht. Kreative und Programmierer, welche in der Lage sind, eine solch aufwendige Website zu konzipieren, fotografieren, filmen, gestalten, animieren und programmieren, sind sicherlich in der Lage eine noch vollständig vorliegendes Daten-Paket innerhalb eines Tages wieder aufzuspielen und damit online zu stellen.
Sofern von unserer Seite aus Wartungsarbeiten durchgeführt werden, wird der jeweilige Webseiten-Inhalt lediglich kurzzeitig durch mergepool mit einer schwarzen Seite offline gestellt, die einen Begleittext enthält, der über die Durchführung von Wartungsarbeiten informiert.
Nachdem es in der Vergangenheit vorgekommen war, dass die Website ohne jegliches Zutun von mergepool weiß und ohne Begleittext erschien, gingen wir davon aus, dass die Seite entweder durch den von La Casa del Habano selbst eingesetzten Server-Provider gestört oder gesperrt war.
Um die Website auch im Falle derartiger Störungen notfalls über unsere Server hosten zu können, wurde die Website lediglich kurzzeitig durch mergepool mit der o.g. schwarzen Seite und einem Begleittext offline gestellt.
Dass die Website später in weiß und ohne Begleittext erschien, geschah nicht durch mergepool. Für eine erneute Online-Schaltung der kompletten Datensätze wurde uns der Zugang zum Kunden-Server durch den Kunden selbst gesperrt.
Alle Berichte auf verschiedenen Blogs starteten eigentlich erst so richtig nach dem für uns unglücklichen und Ruf schädigenden Statement des Herrn Clemen (Director Finance der La Casa del Habano Frankfurt). Vielleicht erfahren Sie von ihm persönlich und direkt, wie er zu seinem Statement bei AOS vom 15.10.09 steht!?
Wir haben nach der nicht durch uns veranlassten Abschaltung der Website unzählige Male versucht, Herrn Clemen telefonisch zu erreichen, um die Sache zu klären – leider vergebens.
Da die ausufernden Blog-Berichte auf Halbwissen und Mutmaßen beruhen, bitte ich um eine weiterhin seriöse Behandlung des Themas, welches wir selbst keinesfalls witzig finden, denn wir sehen uns ebenso als Freunde der Casa in Frankfurt, haben Unmengen an Zeit und Arbeit in die Entstehung und Würdigung dieser ausgesprochen schönen und bemerkenswerten Location investiert sowie selbst eine Menge Geld dort gelassen um Zigarren zu genießen.
Wir wünschen dem Geschäftsführer Herrn Reyes alles erdenklich Gute für das Fortbestehen seines Lebenstraums und würden uns über eine weiterhin vertrauenswürdige Zusammenarbeit mit ihm sehr freuen!
Michael Marheine
Inhaber mergepool