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21-10-13 12:20 Alter: 13 yrs

VON:GH

Der Papst und die Zigarren

Wo sich doch in diesen Stunden Papst Franziskus mit dem Bischof von Limburg trifft …



Papst Franziskus raucht keine Zigarren (Foto: Agencia Brasil)


Kardinal Reinhard Marx (München und Freising) ist bekennender Zigarrenraucher (Foto: Wolfgang Roucka)


Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst – fräst sich für 31 Mio. EUR eine gediegene Wohnung in den Fels, vergisst aber den Humidor (Bild: Christliches Medienmagazin pro)

… erinnern wir uns daran, dass auf der Rückseite des 1.000-DM-Scheines der Dom zu Limburg abgebildet war.

Die katholische Kirche denkt in Jahrhunderten, sagt man. Das bedeutet für den Genuss guter Zigarren eine lange Periode der Entsagung im Vatikan und in den katholischen Häusern.

Noch 1851 hatte der damalige Papst Pius IX. durch seinen Kardinalstaatssekretär verfügt, dass das Tabakrauchen auf päpstlichem Territorium nicht behindert werden dürfe. 

Neun Jahre später, im Jahre 1860, ließ Pius IX. eine Tabakmanufaktur in Rom bauen. Dort wurden Schnupftabak, Pfeifentabak und Zigarren vorzugsweise für Mitglieder der Kurie produziert.

Noch heute existiert dieses Gebäude. Es wird von der „Autonomen Verwaltung der italienischen Staatsmonopole“ genutzt.

Am 1. Juli 2002 trat im Vatikan das Rauchverbot in Kraft.

Franz-Peter Tebartz van Elst, der immerhin für seine 1-A-Bleibe rund 31 Millionen Euro im Limburger Felsen verfräste, hat den Humidor vergessen. Nach allen Mutmaßungen werden jedoch weitere 9 Mio. Euro für die Fertigstellung gebraucht. Dafür kann Deutschlands Humidorbauer No. 1 (Opens external link in new windowMarc André) schon etwas Akzeptables bauen.