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01-10-12 11:20 Alter: 14 yrs

VON:GH

Die Studio Tobac Lounge, das preußische Cigarren-Collegium und Steigenberger


Die nicaraguanische Botschafterin in Berlin, Karla Luzette Beteta Brenes, mit Zigarrenhändler Heiko Nest (re.) und Thorsten Wolfertz.
Die nicaraguanische Botschafterin in Berlin, Karla Luzette Beteta Brenes, mit Zigarrenhändler Heiko Nest (re.) und Thorsten Wolfertz. (Bild: Christian Lietzmann)

Die allermeisten 5-Sterne Hotels sind in den vergangenen Jahren zu unpersönlichen, aseptisch und steril anmutenden 08/15-Unterkünften verkommen. Austauschbar und weltweit nahezu identisch. 

Nur wenige ragen aus dieser Tristess der Uniformität heraus – wie z. B. das Steigenberger in Berlin. 

Schon seit acht Jahren adelt Zigarrenhändler Heiko Nest die Edelabsteige mit seinem Preußischen Cigarren-Collegium. Nun wurde noch ein I-Tüpfelchen draufgesetzt: Die Studio Tobac Lounge

Studio Tobac Lounge ist eine vom amerikanischen Zigarrenproduzenten Oliva ins Leben gerufene Marke, unter der die beiden Zigarrenmarken NUB und Cain rangieren. Die Marke soll eine Wiedererkennbarkeit auch dann garantieren, wenn man eines fernen Tages selbst den Namen einer Zigarrenmarke nicht mehr nennen darf. Dass in den Studio Tobac Lounges auch Oliva-Zigarren vorhanden sind, ist selbstverständlich, aber nicht Inhalt der Loungedefinition von Oliva. So erklärt es Thorsten Wolfertz, Generalbevollmächtigter dieser Loungemarke in Deutschland. 

Heiko Nest eröffnete nun im Steigenberger Hotel (Nähe Kurfürstendamm) die erste Studio Tobac Lounge in Deutschland und versprach damit zugleich, dass sein Preußisches Cigarren-Collegium zukünftig den Marken NUB, Cain und Oliva eine besondere Aufmerksamkeit schenken will. 

Der Andrang zur Eröffnungsveranstaltung war beeindruckend. Nicht nur, dass die Arkaden des Hotels reserviert waren, auch Zelte waren aufgestellt, um den rund 150 illustren Gästen ein geschmackvolles Ambiente zu bieten. 

First Lady des Abends war die nicaraguanische Botschafterin Karla Luzette Beteta Brenes, die schon kurz nach dem Entzünden der ersten Zigarren lächelnd vermerkte: „Hier duftet es wie in meiner Heimat.“ 

(Fortsetzung folgt)