10-10-13 08:05 Alter: 13 yrs
VON:GH
Dinner mit Dunhill
Zu den exquisiten Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt gehören die Dinner von Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog.
 |   Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog tauchte tief in das Leben von Alfred Dunhill ein und trug zwischen den Gängen des Küchenchefs vor.
  Krzysztof Czarny kredenzt Dunhill Signed Range, die etwas kräftigere Variante zu Fish & Chips.
  Seit Jahrzehnten wird Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog mit Ehrungen überhäuft – nicht zuletzt wegen Veranstaltungen nach Art des Dunhill-Dinners.
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Diesmal hieß es: Dinner mit Dunhill.
Nicht, dass es gelungen war, Alfred Dunhill (1872–1927) oder seinen Sohn Alfred Henry Dunhill (1898–1971) ins Leben zurückzuholen; derartige Kräfte wohnen auch den besten Zigarren nicht inne. Dennoch waren beide die ausgewiesenen Ehrengäste des Abends.
Maximilian Herzog hatte sich tief in das spärlich dokumentierte Leben des Alfred Dunhill vergraben und so einiges zusammengetragen, was dem englischen Abend im Berliner Capital Club seinen Reiz gab.
Der weiße Punkt auf der Pfeife, die Geschäftsgründungen, die Bücher des englischen Tabakhändlers – und der Rückspiegel. Man glaubt es kaum, aber Dunhill hat den Rückspiegel erfunden.
All das neben weiteren Punkten aus dem Leben der Dunhills – recherchiert und vorgetragen in der unnachahmlichen Weise von Maximilian Herzog.
Der Küchenchef Michael Tuschen hatte sich auch so seine – englischen – Gedanken gemacht. Fish & Chips wurden neu interpretiert und auf den Tisch gestellt. Ein Whiskey-Schokoladen-Fudge (Buttertoffee) folgte einem irischen Roastbeef mit Thymian-Yorkshire-Pudding. Englische Küche kann wirklich gut sein.
Stetige Begleiter: Dunhill Zigarillos, Dunhill Aged Cigars (Dominikanische Republik) und Dunhill Signed Range (Nicaragua, Kamerun und Dom. Rep.)
Es gibt Dinge im Leben, da sollte man dabei gewesen sein …