Artikel-Single-View
13-03-15 09:37 Alter: 11 yrs

VON:GH

Erste Ergebnisse • 14. Habanos-Experten-Wettbewerb (HEW) 2015

Die ersten Ergebnisse sind bereits eingegangen.



Die Meinungen können sich allerdings noch ändern. Bis zum Abend des Ostermontags kann jeder seine Stimme im Stimmzettel ändern.

In den vergangenen 13 Wettbewerben hat sich eins als unverrückbar erwiesen: Wer sich die Zigarre anschaut, raucht und dann entscheidet, liegt zumeist richtig.

Man kann sich natürlich mal umhören oder spekulieren. Und man kann auch mal logisch denken und sich fragen, ob Kubaner wirklich immer auf den Zentimeter genau rollen können? Ob Längenunterschiede nicht einfach Konsequenz dieser liebenswerten kubanischen Präzisionsunschärfe sind.

Wer an unterschiedliche Längen glaubt, könnte natürlich durch das Schütteln des Tubos versuchen, herauszufinden, ob dort eine kurze oder lange Zigarre drin ist. Das wäre schon alleine deshalb unklug, weil durch das Schütteln möglicherweise das Brandende oder die Spitze arg beschädigt werden. Der Schüttler ignoriert zugleich die Erfindung dieser kleinen Schaumstoffstücke, die sich zur Höhennivellierung so wunderbar eignen.

Außerdem müsste er dann erst einmal die Höhe des verschlossenen Tubos messen. Eventuell wurde generell innen eine Lücke nach oben gelassen.

Vielleicht ist das alles aber auch falsch, weil sich die Kubaner für Torpedos seit dem Habanos-Festival vor zwei Wochen auf eine einheitliche Länge geeinigt haben.

Gerüchte, Spekulationen, Fehlinformationen sind seit dem ersten Wettbewerb normale Begleiterscheinungen. Jeder will die möglichen 4.000 Tabakblätter alleine haben und nicht dabei mitwirken, dass andere sie auch bekommen.

Kurzum: Riechen – Rauchen – Entscheiden • das einzig erfolgreiche Konzept seit es den Habanos-Experten-Wettbewerb gibt.