13-04-11 20:00 Alter: 15 yrs
VON:GH
Bedenkliches Rauchsignal aus Hamburg
Dass die Heinemann Tabakwaren GmbH auf Geheiß der Mutterfirma die Tätigkeit zum Ende dieses Jahres aufgibt, wird auf den Zigarrenver(b)raucher kaum merkbare Auswirkungen haben.
 |   Heinemann-Geschäftsleitung: Obere Reihe v.l.: Raoul Spanger, Peter Irion und Claus Heinemann Untere Reihe v.l.: Stephan Ernst, Gunnar Heinemann und Kay Spanger
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Dennoch ist es ein beklemmendes Signal. Immerhin ist die Gebr. Heinemann KG nicht irgendwer, sondern ein weltweit tätiges 2-Milliarden-Euro-Unternehmen. Und aufgegeben wird die Tabakwaren-Distribution in Deutschland nicht, weil sie dauerhaft massive Verluste erwirtschaftete, sondern weil man im Mutterhause keine wirtschaftliche Perspektive für den Tabakwarenhandel in Deutschland sieht.
Von der Schließung sind 48 Mitarbeiter betroffen, von denen einige in die KG wechseln; andere werden voraussichtlich beim neuen Distributor weitermachen. Wer das ist, darüber spekulieren Importeure und Händler. Noch steht nichts fest.
Die Heinemann KG soll mehrere Millionen Euro bereitgestellt haben, um Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, auch über das rechtlich notwendige Maß hinaus abzufinden.
Die Heinemann Tabakwaren GmbH hatte im Portfolio zwar eine 15 Seiten umfassende Produktliste, war im Wesentlichen aber als der Vertriebspartner der Oettinger-Davidoff-Group mit den Zigarren von Davidoff, Zino Platinum, AVO, Private Stock, The Griffin´s und Winston Churchill präsent. Außerdem kümmerte sie sich um die Lancierung dieser Produkte in der Gastronomie und den zumeist dort vorhandenen Davidoff-Lounges. (
Landkarte schöner RAUCHEN)
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