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26-02-10 21:26 Alter: 17 yrs

VON:MS

Festival del Habano – Tag 5

In den letzten Tagen gestaltete sich der Zugang zum Internet etwas schwierig. Das hoteleigene W-Lan funktionierte zwar, jedoch waren die für dessen Nutzung erforderlichen Pre-Paid-Karten ausgegangen. Die Eindrücke von Mittwoch und Donnerstag folgen daher später. Heute berichtet „unser Mann in Havanna“ dafür direkt von der Abschlussveranstaltung im Palacio de Convenciones.


Zigarren für Villiger
Zum 80. Geburtstag gab es einen Ehrenhumidor für Heinrich Villiger …

Puszkar Villiger und der Ehrenhumidor
Da legt man gerne mal die Hand an … Christoph Puszkar (Marketingleiter 5th Avenue) freut sich schon auf die Zigarre für die Hilfe beim Tragen. Alle Bilder: Michael S.

Der letzte Tag des Festivals steht ganz im Zeichen der neuen Cohiba Behike.

Habanos gibt sich am Morgen große Mühe, die Verwurzelung des Tabaks in der Kultur der eingeborenen Tainos-Indianer zu betonen. Dies geschieht nicht von ungefähr, bedient man sich doch auch bei der Behike zur Namensgebung der Sprache der Eingeborenen.

Behike, so wurden die Medizinmänner der Tainos genannt, die den Tabak und dessen Rauch zum Zentrum wichtiger Rituale machten. Was man jedoch von der pseudo-historischen Nachstellung eines Tainos-Rituals halten soll, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Zumindest die folgende zeitgenössische Darbietung kubanischer Musik ist sehr unterhaltend und führt auch zu manch spontaner Tanzeinlage im Publikum.

Im Anschluss werden noch einige Tabakblätter verteilt – die neue Cohiba Behike wird es leider erst am Abend geben.

Dann folgt eine recht umfängliche Preisverleihung, zu deren Beginn Heinrich Villiger ein Sonderhumidor zu Ehren seines 80. Geburtstag überreicht wird.

Angesichts der Fitness des Geehrten darf man wohl schon an der Gesundheitsschädlichkeit zumindest des Zigarrenrauchens zweifeln.

Es folgt die Verkündung des Siegers des Habanos-Sommelier Wettbewerbes und riesiger Jubel im chilenischen Lager. Mit Phillip Ly holt erstmal ein Bürger des Andenstaates die Trophäe. Eine große Auszeichnung, wenn man bedenkt, dass Chile bisher kaum eine nennenswerte Zigarrenkultur vorzuweisen hatte. Dies soll sich nach Aussage von José Miguel Salvador jedoch bereits in Kürze unter anderem mit der Eröffnung der ersten Casa del Habano in Santiago de Chile ändern.

Und damit endet dann auch schon der Vormittag. Alles bereitet sich nun auf die große Abschlussgala vor, auf welcher auch endlich die neue Cohiba Behike verkostet werden kann.