Die erwärmte Zuluft wird über mehr als armdicke Rohre in den Heizungskästen zugeführt.
Sichtbar ist davon nichts.
Der Abzug erfolgt im Kassenbereich …
… sodass die Optik des Raumes nicht verändert wird.
Etwa einhundert Jahre alt ist der Lüster, der früher einmal mit Gas betrieben wurde.
Waren mehr als 30 Aficionados im Herzogschen Hafen in Berlin, konnte es durchaus zu Sichteintrübungen kommen. Dem ist nun ein Ende gesetzt.
Frischluft von außen wird erwärmt und dann über große Rohre über die Heizungskästen in den Raum geleitet. Auf der anderen Seite wird der Duft der Zigarren abgesaugt. 1.500 m³ können auf diese Weise pro Stunde den Raum verlassen, so dass die Raumluft viermal pro Stunde komplett ausgewechselt wird. Natürlich kann man die Austauschgeschwindigkeit regeln – in fünf Stufen.
Fazit: Man kann in Berlin tatsächlich funktionierende Rauchabzugsanlagen in einer vorher festgelegten Zeit bauen. Vielleicht sollte das mal jemand Herrn Mehdorn sagen.
Und wenn man schon bei Renovierungsarbeiten ist, kann auch gleich der Maler kommen, um den Wänden und Türen neuen Glanz zu verleihen.
Dann war da noch der Lüster. Vor rund einhundert Jahren mit Gas betrieben, heute auf Strom und entsprechende Leuchtmittel umgerüstet, kann er nur vorsichtig heruntergelassen und dann mit zarten Händen Kristall für Kristall und Lüsterarm für Lüsterarm sanft gereinigt werden – etwas, woran die Hafenbewohner noch lange denken werden.
Den nächsten Tauglichkeitstest wird die Rauchabzugsanlage übrigens am 7. Dezember haben – einem verkaufsoffenen Sonntag. Vielleicht sehen wir da Herrn Mehdorn oder jemanden anders vom BER.