17-01-08 08:35 Alter: 19 yrs
VON:GH
Genesis einer Oase • Fortsetzung
Rund 40 einfache und multiple Habanos-Experten, Zigarrenmeister sowie Anwärter auf diesen Titel trafen sich zur Vor-Eröffnungsbesichtigung bei „Zigarren Herzog am Hafen“.
 |   Walter Born – brachte eine Ramon Allones aus dem Jahre 1998 mit.
  Großzügiger Loungebereich – bei rund 40 Personen bleibt noch einiges an Platz ...
  Bequeme Sessel und leicht verschiebbare Hocker mit Tabaksackbespannung.
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  Warum sind die Zigarrenpreise auf Kuba angestiegen? Nur eine der Fragen, auf die der Vertriebsleiter des deutschen Alleinimporteurs, Ino Mühlmann, eine Antwort gab.
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Walter Born – Präsident des Zigarrenzirkel Bergstraße und Grandseigneur der deutschen Zigarrenraucher – hatte ein ganz besonderes Gastgeschenk für Maximilian Herzog mitgebracht. Da Herzog vor 10 Jahren sein erstes Zigarrengeschäft eröffnet hatte, brachte er ihm eine Ramon Allones aus dem Jahre 1998 mit.
Zur Hälfte Lager und Zollager, zur anderen Hälfte loungeartiger Aufenthaltsraum – so stellt sich für den Besucher das Refugium dar.
Anheimelnde Bogenfenster und Mobiliar, wobei jedes Stück seine eigene Geschichte und auch eine Beziehung zum Betreiber hat.
Wie die leinenumnähten Sitzhocker – gepolsterte Holzschemel, die mit Tabaksäcken aus der Zigarrenmanufaktur Villiger bespannt wurden. Die Tabaksäcke wurden an den Seiten aufgeschlitzt und dann mit grobem aber weichem Faden um den Hocker genäht.
Das große, aus der Webcam-Zeit bekannte, Bildnis an der Wand ist ein Produkt des Gastwirtes, der die Räumlichkeiten vorher in Besitz hatte. Es stellt einzelne Situationen im Osthafen dar. Die Perspektiven sind ein wenig verrutscht. Unten rechts hat sich der Maler mit seiner Familie selbst verewigt. Das Bild wird hinter einer Wand verschwinden – also nicht eliminiert.
Diese Wand wird dann u.a. als Leinwand genutzt, wenn im Rahmen der cineastischen Abende mal wieder ein Film gezeigt wird, in dem Zigarren eine Rolle spielen.
40 gleichzeitig in Rauch aufgehende Zigarren dürfte die Grenze dessen sein, was der Raum möglich macht. Spätestens dann müssen die Fenster geöffnet werden. Eine andere Abzugsmöglichkeit gibt es nicht.
Die baulichen Möglichkeiten sind begrenzt – alles steht unter Denkmalschutz. Was auf der anderen Seite zu pfiffigen Lösungen führt. Normalerweise käme ein massives Stahlgitter von außen vor die Fenster. Hier sind filigrane Eisenstäbe auf der Innenseite angebracht, die parallel zu den Fenstersprossen geführt werden – nahezu unsichtbar und mit der gleichen Wirkung.
Einen besonderen Pfiff erhält die Lokalität durch die noch im Bau befindliche Umgebung. Ein Schiffsanleger bietet die Möglichkeit, ein Tabakschiff für Außenveranstaltungen an die Pier zu legen. Ein alter, auch unter Denkmalschutz stehender, Hafenkran soll Tastings in luftiger Höhe ermöglichen und mehrere Hundert Personen können Rauchopfer darbringen, wenn durch die Gebäudebauten das vorgesehene Atrium fertig gestellt ist.
Parkplätze sind übrigens ausreichend da.
Insofern wird die Umgebung noch einige Zeit eine Baustelle sein. Das Refugium wird in den nächsten Wochen fertig gestellt.
Zigarren Herzog am Hafen
Stralauer Allee 9
Berlin – Osthafen
Vom S-Bahnhof „Warschauer Straße“ ca. 15 Minuten Fußweg (je nach Geschwindigkeit; 10 Minuten sind auch möglich)
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