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25-11-08 06:52 Alter: 18 yrs

VON:MS

Genießen zu Füßen der Akropolis

Der zweite Teil der Reisedokumentation kommt heute wieder aus dem alten Europa – dem ganz alten sozusagen. Erkundet wird diese Woche Athen.



Zigarrenkunst im Hotel


Eine der Casas …


… del Habano in Athen


Die Akropolis bei Nacht

Griechenland galt lange als eines der letzten Raucherparadiese in Europa. Doch auch hier gelten mittlerweile Raucherdiskriminierungsgesetze – alleine, die Raucher lassen sich nicht diskriminieren. Kaum jemand hält sich nämlich in Athen an das Rauchverbot. Allerdings sind auch auf der Peloponnes die Zigarettenraucher klar in der Mehrheit. Doch Zigarrenraucher lassen sich recht häufig ausmachen und auch eine gute Pfeife weiß man hier noch zu schätzen.

Schon im Hotel war ich positiv überrascht von einem Kunstwerk rund um den edlen Rauch. In einer brusthohen Vitrine werden 40.730 Zigarrenringen und 1.348 Tubos von Zigarren ausgestellt, welche von 1950 bis 1984 geraucht wurden. Ob dies ein Aficionado alleine geschafft hat, war leider nicht zu ergründen.

In der Stadt findet man Zigarrengeschäfte zwar nicht an jeder Ecke, jedoch kann sich Athen gleich mit drei „Casas del Habano“ schmücken. Eine davon befindet sich in der Einkaufsstraße „Voucourestion“ neben Gucci und anderen Edelgeschäften. Außer einem großen begehbaren Humidor gibt es hier eine ganze Menge Accessoires rund um das edle Rauchgut.

An anderen Verkaufsstellen sollte man dagegen Vorsicht walten lassen. Auch in Griechenland sind Fälschungen kubanischer Zigarren verbreitet. Ich habe selbst am Strand in verschiedenen „Verkaufsbuden“ eher schlecht gepflegte Gastro-Humidore gesehen, in denen (natürlich nur echte) „Cohibas“ auf leichtgläubige Kunden warteten. Generell erscheint es ratsam, sich seine Ration an Rauchbedarf aus der Heimat mitzubringen. Die Zigarrenpreise in Griechenland sind fast ausnahmslos höher als in Deutschland.

Was nun die Rauchmöglichkeiten in der Stadt angeht, so ist im Sommer das anfangs beschriebene Rauchverbot glücklicherweise nicht einmal mehr von theoretischer Bedeutung. Denn den Abend und die Nacht kann man ausgesprochen angenehm vor den Bars und Tavernen der Stadt zubringen. Oder man besucht eine der zahlreichen Dachterrassen, die neben griechischen Spezialitäten auch einen direkten Blick auf die Akropolis bieten.

Probieren sollte man dann auch gleich das lokale Bier „Mythos“. Dieses Lager ist im Vergleich zum deutschen Pils recht süß und passt damit ausgezeichnet zur Zigarre.