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02-03-12 10:52 Alter: 14 yrs

VON:GH

Geschichte trinken • Tres Hombres Rum

Wenn ein gut schmeckender Rum auch noch eine nette Geschichte mit sich führt, kann man diese Geschichte gleich mit verkosten.


Andreas Lackner, Kapitän, transportiert Rum nur mit Windkraft
Andreas Lackner, Kapitän, transportiert Rum nur mit Windkraft

Andreas Lackner ist Kapitän zur See. Mit zwei Freunden hämmerte, sägte, schraubte, lackierte und polierte er an einem heruntergekommenen 32-Meter-Rumpf so lange, bis eine Schonerbrigg in neuem Glanz erstrahlte. Das Besondere an dem Schiff: Es hat keinen Motor und kann sich nur mit der Kraft des Windes fortbewegen.

Wie muss so ein Schiff heißen? Klar: Tres Hombres.

Neben Zeit war auch recht viel Geld in das Projekt geflossen. Es galt, zumindest einen Teil davon zurückzugewinnen.

Man segelte in die dominikanische Republik, lud das Schiff bis zur Oberkante voll mit gutem Rum, legte noch einige Zigarren als Reiseproviant für die Mannschaft dazu und segelte 45 Tage lang über den Atlantik zurück nach Europa.

Angekommen war ein Rum, der auf die umweltfreundlichste aller Arten transportiert worden ist.

Qualitätsmäßig und geschmacklich gehört er zu den oberen 20 % der guten Rums – geschmeidig, rund, schokoladig und vollmundig.

Ein Opens external link in new windowAndreas-Lackner-Tres-Hombres-Werbevideo findet man bei Youtube. (Radikale Feministinnen würden auf den Film mit der üblichen Kreischerei reagieren, aber Gott sei Dank kümmert sich eine solche Klientel nicht um guten Rum).

Das Logbuch der Tres Hombres findet man Opens external link in new windowonline an dieser Stelle.

Ahoi!