04-09-23 09:05 Alter: 3 yrs
VON:GH
Habanosday 2023 • Keine Belärmung und eine neue Romeo y Julieta
Nahezu einhellige Begeisterung nach einem lehrreichen Tag: Bei der abendlichen Gala gab es erstmals keine Zwangsbelärmung von der Bühne, sondern stattdessen ein optisch und akustisch ansprechendes Bühnenprogramm sowie die weltweite Einführung der Romeo y Julieta Cupidos.
 |   Eingang in die Remise, dem größten „Saal“ des Schlosses Bückeburg.
  Zwei Zigarren in einer Magnetverschlussschachtel und eine für den sofortigen Test – Kleinlich war man seitens der 5TH Avenue wahrlich nicht.
  Global Launch … Romeo y Julieta Cupidos
  Keine Zwangsbelärmung mit 140-Dezibel-„Musik“, sondern die passende Untermalung durch Klavier und Cello. Nick von der Nahmer am Klavier und Steffen Dieckow. (Bild: Marcus Prell)
  Mit Zigarrenkisten kann man auch jonglieren – Marta Paley (Bild: Marcus Prell)
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Das auffällig Angenehmste war der Verzicht auf eine Musikband, die mit hoher Lärmenergie jedes Gespräch am Abend unmöglich machte und die Teilnehmer zur Stille verurteilte. In den vergangenen Jahren war das stets Kritikpunkt gewesen. Nach einem lehrreichen Tag mit etlichen Seminaren wollte man sich unterhalten und treffen oder kennenlernen. Dazu gab es keine Chance, es sei denn, man verließ den Saal. Der stets kritisierte extreme Lärmpegel trieb das habanophile Volk vor die Tür.
In diesem Jahr nahmen Nick von der Nahmer am Klavier und Steffen Dieckow hinter seinem Cello Platz und gaben leichte, zum wabernden Zigarrenrauch passende Musikstücke zum Besten.
Die Artistin Marta Paley zeigte bravouröse Kunststücke mit Zigarrenkisten oder überdimensionierten Zigarren.
Für verbindende und verbindliche Worte sorgte die Moderatorin Henriette Frädrich.
Insgesamt das passende Ambiente, um die weltweite Einführung der Romeo y Julieta Cupidos gebührend zu feiern. Das Torpedo-Format wird ab heute an die Casas del Habano ausgeliefert.
Wie sie schmeckt? Nur wenige waren verwegen genug, schon am Abend eine anzuzünden. Immerhin hatte man aus den Lehrveranstaltungen einen gewissen Anteil geschmacksverstärkenden Alkohols sowie die Erfahrung von mindestens drei Zigarren mitgebracht. Und dann eine recht frische Romeo y Julieta? Nein. Damit kann man auch noch ein paar Tage warten. Soviel Zeit muss sein.
Geschätzte 260 Personen hatten sich auf Schloss Bückeburg eingefunden. Der passende Rahmen – sowohl für die kubanische Zigarre, als auch die Romeo y Julieta Cupidos.
„Cupidos“ ist übrigens der Plural von „Cupido“, dem spanischen Namen für den Liebesgott, im Lateinischen auch „Amor“ genannt. In der griechischen Mythologie ist „Eros“ das Pendant. In jedem Falle passt der Name in die „Romeo y Julieta“-Familie. Wie passend der Name ist, sollte man vielleicht frühestens in einem Jahr herausfinden wollen – soviel Zeit sollte man ihr lassen.