04-09-12 13:18 Alter: 14 yrs
Ich mag es nicht, zu verlieren. Ich will gewinnen!
Ein Interview mit Rocky Patel …
geführt und übersetzt von Zigarrenmeister Kolja Kukuk.
(Die Links führen zu den besten Zigarren-Shops im Internet)
 |   15th Anniversary
  50th Anniversary
  Decade Robusto
  Decade Toro
  Decade Torpedo – box-pressed
  Fifty
  Vintage 1990 Lonsdale Glastubo
  Vintage 1990 Torpedo
  Vintage 1990 Connecticut
  XEN Corona
  XEN – Die Linie
  Kolja Kukuk (li.) und Rocky Patel
 
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Kolja: In den Vereinigten Staaten gehört deine Firma zu den größten Zigarrenfirmen in Privatbesitz. Wie wichtig ist dir allerdings der deutsche und europäische Markt?
Rocky: Dieser Markt ist sehr sehr wichtig für uns, es geht uns dabei vorerst darum, die Konsumenten aufzuklären, es geht um Markenbildung. Wir sind sehr stolz, dass wir darauf und auf die Qualitätskontrolle unserer Zigarren so viel Zeit verwenden. Wir nutzen diese viele Zeit, um Zigarren mit sehr viel Charakter und Geschmack zu kreieren, wir sind Perfektionisten. Diesen Perfektionismus wollen wir mit unseren europäischen Konsumenten teilen.
Der europäische Markt wird von kubanischen Zigarren geleitet und ebenso fehlgeleitet. Wir möchten mit dieser Vorherrschaft brechen und zeigen, dass es andere Zigarren auf dem Markt gibt, die genauso gut oder besser sind und ein anderes Geschmacksprofil liefern. Kubanische Zigarren bieten ein bestimmtes Geschmacksprofil, unsere Zigarren aus Nicaragua und Honduras bieten ein anderes Geschmacksprofil. Der Geschmack unserer Zigarren ist also anders, aber ich bin mir sicher, ich garantiere dir, dass die stetig gleichbleibende Qualität unserer Zigarren weitaus besser ist als die von kubanischen Zigarren.
Kolja: Welchen Anteil an deinem Jahresumsatz hat der europäische und deutsche Markt?
Rocky: Ca. 5 %.
Kolja: Die Rauchergesetze werden derzeit immer strenger. Welchen Einfluss hat das auf deine Firma?
Rocky: Es ist traurig, dass die WHO und viele kleine andere Organisationen den Leuten ihre persönlichen Rechte und Freiheiten wegnehmen. Das letzte Mal, als ich nachgesehen habe, war es legal, eine Zigarre zu rauchen. Es ist kein illegales Produkt, es handelt sich nicht um Kokain, oder Marijuana. Zigarren sind etwas, was von Erwachsenen genossen wird. Kinder haben keinen Zugang zu Zigarren. Zigarre rauchen ist keine Sucht, es ist etwas, was in der Freizeit genossen wird, es hat mit einem luxuriösen Lebensstil zu tun, ebenso wie der Genuss eines feinen Glases Wein oder eines Single Malt Whisky.
Zigarren unterscheiden sich vollkommen von Zigaretten, sie kreieren keine Sucht, sie werden nicht von Kindern geraucht. Die Leute müssen diesen Unterschied endlich verstehen. In den USA formieren wir uns derzeit, zusammen mit anderen Zigarrenrauchern, zu einer großen Gruppe, um unsere Rechte und Privilegien zu schützen. Wir weisen Politikern auf, dass das Zigarrerauchen ein sehr spezieller Teil des Lebens ist.
Heutzutage haben die Menschen, aufgrund von Facebook und Twitter, keine echten Gespräche mehr. Als ich aufwuchs, haben wir immer mit der ganzen Familie zu Abend gegessen. Ohne Fernsehen, ohne das iPad, ohne das iPhone. Mittlerweile sieht man so etwas nicht mehr. Wenn man allerdings Zigarre raucht, dann bringt das die Leute zusammen und man redet miteinander. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Fabrikarbeiter, einen Müllmann, einen Firmenchef oder eine Berühmtheit handelt.
Jeder ist auf dem gleichen Level, wenn man zusammen eine Zigarre genießt. Es führt Leute zusammen und man hat richtige, qualitative Gespräche über das Leben, Sport, über was immer einen beschäftigt. Das ist die Schönheit an einer Zigarre. Tagtäglich sind wir durch unser Arbeitsleben, durch Telefonate, Faxe und Stress viel zu beschäftigt. Zigarren bieten dann eine Möglichkeit, zu träumen und sich vom Stress zu befreien. Eine Zigarre hilft, zu beruhigen und sein Leben zu entschleunigen.
Kolja: Deine Konkurrenz ist derzeit dabei, kleinere Zigarren und auch kleinere Zigarren mit größeren Ringmaßen zu kreieren. Ist in naher Zukunft geplant, dass es sowas auch von Rocky Patel gibt?
Rocky: Ja, da sind wir dran. Es ist interessant, dass du diesen Punkt ansprichst, weil ich selbst auch dabei bin, auf kleinere Formate umzusteigen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Der erste Punkt ist offensichtlich die Zeit, der zweite Punkt ist, dass die kleinen Formate mehr Geschmack und Aroma haben. Das liegt daran, dass für Formate wie Petit Corona und Short Robusto mehr Deckblatt verwendet wird und meiner Meinung nach überträgt das Deckblatt mindestens 50 % des Geschmacks. Wenn man also ein kleineres Format raucht, dann bekommt man oft eine kräftigere Zigarre mit mehr Geschmack. Dadurch bekommt die Zigarre die Chance, etwas eindrucksvoller zu sein. Es geht weniger Luft durch die Zigarre und man hat natürlich weniger Zeit, man kann sie also genießen, ohne das Gefühl zu haben, eine gute Zigarre zu verschwenden.
Kolja: Für wann ist die Veröffentlichung solcher Formate geplant?
Rocky: Wir haben in den USA innerhalb der letzten drei Jahre kleinere Formate auf den Markt gebracht. Derzeit überlegen wir, das Gleiche auf dem europäischen Markt zu tun.
Kolja: Innerhalb Deutschlands wachsen die Absatzzahlen in der Zigarrenindustrie jedes Jahr und das obwohl die Anti-Raucher-Gesetze immer strenger werden. Wie erklärst du dir das?
Rocky: Ich denke, das liegt daran, dass die Leute immer zivilisierter werden und die Nachfrage nach den schönen Dingen im Leben immer mehr steigt. Noch vor 20 Jahren haben die Genussmenschen meistens nur Rosés und Chablis-Weine in den USA getrunken. Heutzutage ist die Weinindustrie sehr viel vielfältiger und weist dem Konsumenten viele unterschiedliche Optionen auf. Sie lernen viel mehr über die verschiedenen Weine, wie z. B. Cabernets, Bordeauxs, Pinot Noirs, Amarones und Barolos. Das gleiche passiert in der Zigarrenindustrie. Wir bieten den Rauchern viele Optionen, um ihr Leben zu entschleunigen.
Beim Tabak gibt es ebenso viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen, egal, ob er aus Honduras, der Dominikanischen Republik, Kuba, Ecuador, Connecticut, Brasilien, oder Panama kommt. Dadurch bekommt man die Möglichkeit, seinen eigenen Geschmack zu finden, ebenso wie wenn man in verschiedene Restaurants geht.
Wir zeigen den Kunden, dass man, wenn man Zigarre raucht, nicht nur unterschiedliche Charaktereigenschaften und Geschmäcker in der jeweiligen Zigarre findet. Wir verkaufen vielmehr das Erlebnis und die Möglichkeit zum relaxen. Das ist das Schöne an dem Genuss einer guten Zigarre. Die Leute lernen, dass es sich um eine Leidenschaft handelt, ebenso wie bei gutem Wein, Essen, Cognac oder einem Single Malt Whisky.
Kolja: Deine limitierte Premium-Line heißt
50th Anniversary, sie ist etwas für den erfahrenen Aficionado. Sie ist stark und gehaltvoll. Du bist privat auch dafür bekannt, ein Gourmet zu sein. Welches Essen würdest du empfehlen, bevor man eine Fifty genießt?
Rocky: Die Fifty ist eine meiner absoluten Lieblingszigarren. Du bist einer der wenigen Glücklichen, der sie schon geraucht hat. Es wurden von jedem Format nur 2000 Kisten hergestellt. Es ist eine sehr kräftige, dekadente Zigarre. Ich denke, man sollte vorher etwas sehr gehaltvolles genießen. Ein großes Filet Mignon, ein großes Steak, eine große Portion Pasta, oder auch so etwas wie einen Sauerbraten. Dabei sollte man einen kräftigen Rotwein trinken. Die 50th Anniversary ist eine Zigarre, die man nicht oft raucht, man raucht sie nur, wenn man viel Zeit hat und zu besonderen Anlässen. Dabei möchte man sich einfach nur in den Himmel zurückziehen und vor sich hinträumen.
Kolja: Was würdest du zur Fifty trinken, nach dem Essen?
Rocky: Die größte Flasche Cabernet die ich finden kann, oder einen hervorragenden Single Malt Whisky.
Kolja: Dein Bruder Nish hat vor kurzem seine eigenen Zigarrenlinie, die
XEN, herausgebracht. Wie viel Anteil hattest du selbst an der Kreation und wie viel lag bei Nish?
Rocky: Ich würde sagen, dass Nish 70 % und ich 30 % des Schaffungsprozesses übernommen habe. Ich habe ihm ein paar Ideen gegeben, ich habe ihm gesagt, dass ich gerne eine box-pressed Connecticut-Shade-Zigarre hätte. Ich denke, wir haben etwas sehr interessantes geschaffen, weil Connecticut-Shade-Zigarren normalerweise sehr mild sind. Die XEN nennen wir aber eher „A Connecticut with attitude“, also eine Connecticut-Zigarre, die ihren eigenen Charakter besitzt. Sie hat viel Würze, sehr viel Geschmack und sehr viel Charakter für eine Connecticut-Shade. Ausserdem ist es die erste box-pressed Connecticut-Shade, die jemals gemacht wurde. In den USA wird die XEN in box-pressed Formaten angeboten. In Deutschland und Europa verkaufen sie natürlich in runden Formaten.
Kolja: Hast du irgendwelche Lieblingsvitolas, auf denen nicht dein Name steht?
Rocky: Ich mag die
La Flor Dominicana Double Ligero, ich mag die
Padron Anniversario und es gibt viele andere Zigarren, welche nicht von mir sind, die ich sehr gerne rauche. Ich bin kein Fan von kubanischen Zigarren. Hin und wieder bekommt man mal eine gute kubanische Zigarre. Vorgestern habe ich eine
Ramón Allones Small Club Corona geraucht und sie war absolut hervorragend. Am selben Abend habe ich die gleiche Zigarre erneut geraucht und sie war fürchterlich. Kubanische Zigarren sind sehr inkonsistent in ihrer Qualität, sie enttäuschen mich immer wieder. Es gibt keinen Zweifel, dass, wenn man eine gute bekommt, sie einen ganz besonderen eigenen Geschmack hat. Aber es gibt einfach so viele Zigarren aus Nicaragua, die ich immer genießen kann. La Flor Dominicana und die Padron Familie machen exzellente Zigarren, die auch zu meinen Lieblingszigarren gehören.
Kolja: Du verkaufst jedes Jahr zirka 20 Millionen Zigarren, wie viele davon verkaufst du in Europa und Deutschland?
Rocky: Der europäische und weltweite Markt machen weitaus weniger als 10 % (Anmerkung des Autors: Siehe oben, ca. 5 %) unserer Verkäufe aus.
Kolja: Die gleiche Leidenschaft, die du in die Qualität deiner Zigarren steckst, findet sich auch in ihren Verpackungen wieder. Sie haben alle sehr schöne, ausgefallene, einzigartige Designs. Entwickelst du sie selbst, oder hast du ein kreatives Team, welches dahintersteckt?
Rocky: Ich bin sehr involviert bei der Kreation der Kisten und den Zigarrenringen. Ich designe alles selbst. Ich mache die Werbekampagnen selbst. Wenn du so leidenschaftlich und so stolz auf die Erschaffung einer qualitativ so hochwertigen und konsistenten Zigarre bist, dann willst du, dass sie mit einem bestimmten Image vorgestellt wird. Mir ist es sehr wichtig, dass der Kunde jede meiner Zigarren unterschiedlich genießen kann. Egal ob es
die Vintage, die Decade, die 15th Anniversary, die 50th Anniversary oder die EDGE ist. Jede Zigarre, die wir herstellen, hat in ein bestimmtes Profil zu passen, muss ein bestimmtes Image haben. Deshalb bin ich sehr damit beschäftigt, die Verpackungen und Ringe zu kreieren, damit jede Zigarre ihr einzigartiges Image erhält und den Charakter der einzelnen Zigarrenlinie wiederspiegelt.
Kolja: Ich habe eine kleine Geschichte gehört … wie bist du auf das Design der
Decade Serie gekommen?
Rocky: (lacht laut) Ja, ich habe tatsächlich eine Holzkiste genommen, ein paar Seile darum gebunden und habe sie mit meinem Pick-Up Truck durch die Straßen von Estelí in Nicaragua geschliffen. Ich wollte etwas, das sehr rustikal, vintage und stark benutzt aussieht. Etwas sehr raues. So bin ich an das Design der Decade-Kiste gekommen.
Kolja: Der Konkurrenzdruck in der Zigarrenbranche ist sehr hoch, viele neue Marken kommen und gehen. Worin liegt dein Geheimnis, jedes Jahr steigende Umsatzzahlen zu haben und permanent so erfolgreich zu sein? Außer dem offensichtlichen Qualitätsaspekt.
Rocky: Ich denke, dass der wichtigste Aspekt natürlich die Qualität ist, die steht an erster Stelle. An zweiter Stelle steht die stetig gleichbleibende Beschaffenheit der Zigarren und dann ist es sehr wichtig, dass man den Konsumenten die Zigarre vernünftig vorstellt. Vor allem Leuten vorstellt, die die Zigarre vorher noch nie geraucht haben. Wir arbeiten sehr hart dafür, indem wir durch die ganze Welt und die USA reisen um die Endkonsumenten zu treffen. Wirklich Zeit mit ihnen zu verbringen, Zeit damit verbringen unsere Zigarren richtig vorzustellen, mit ihnen die Zigarren zu rauchen und im direkten Gespräch ein Feedback zu bekommen.
Es geht darum, mit den Kunden die schönen Dinge zu genießen, egal ob es sich dabei um Whisky, Wein oder Zigarren handelt. Ich bin in der letzten Nacht mit dir noch bis sechs Uhr morgens feiern gewesen, das ist die schönste Art von Geschäftsbeziehung. Es ist eine Freundschaft. Genau das möchte ich Leuten zeigen, wenn ich eine Zigarre aus meiner Tasche ziehe, dann handelt es sich um etwas, für das ich hart gearbeitet habe, damit ich es mit dir teilen kann. Ich möchte nicht nur die Erfahrung machen, eine Zigarre mit dir zu teilen, ich möchte dich kennenlernen, Zeit mit dir verbringen und die Möglichkeit haben, eine Freundschaft aufzubauen und zu pflegen. Genau darum geht es bei Zigarren, sie erschaffen Freundschaften und schaffen Beziehungen. Das ist die Schönheit an einer tollen Zigarre.
Kolja: Unter der Herrschaft von Rául Castro geht Kuba in kleinen Schritten immer mehr auf den Kapitalismus zu. Jedes Jahr spricht die Politik in den USA davon, das Handelsembargo gegen Kuba fallen zu lassen. Nach der Wahl Obamas haben viele gedacht, dass das Embargo innerhalb des ersten Jahres der Präsidentschaft fallen würde. Wenn es einmal soweit seien sollte, was denkst du, wie es den amerikanischen Zigarrenmarkt und deine Firma beeinflussen würde? Hast du schon eine Strategie für diesen Fall?
Rocky: Dieses Thema hören wir schon seit vielen Jahren, immer Kuba, Kuba, Kuba. Als erstes muss ich sagen, dass wir keine Angst vor Kuba haben. Wir denken, dass wenn man momentan kubanische Zigarren, bei ihrer derzeitigen Qualität, auf den amerikanischen Markt werfen würde, dann würden sie in den ersten zwei bis drei Monaten viel gekauft werden. Dann würden die Leute erkennen, dass kubanische Zigarren nicht so gut sind wie ihr Ruf und längst keine gleichbleibende Qualität wie andere Zigarren besitzen. Die Leute werden kein Geld für eine Zigarre mit schlechtem Zug bezahlen, sie werden kein Geld für Zigarren mit völlig inkonsistenter Qualität ausgeben.
In Amerika kaufen die Leute Zigarren gerne kistenweise. Wenn man dann in jeder Kiste fünf, sechs oder zehn Zigarren mit inkonsistenter Qualität und schlechtem Zug hat, dann wird man niemals wieder Zigarren der Marke kaufen. Wir haben also keine Angst vor der Konkurrenz. Auf der anderen Seite wäre es toll, Zugang zu kubanischem Tabak zu haben, um neue, interessante Blends zu erschaffen. Diesbezüglich haben wir uns schon gut positioniert. Wir haben gute Beziehungen zu Nestor Plasencia, der selbst Kubaner ist und Familie in Kuba hat.
Sobald sich Kuba dem amerikanischen Mark öffnet, sind wir bereit, in Kuba eine Fabrik zu errichten. Wir besitzen dort schon Farmen, wir würden die Zigarren nicht nur in Kuba herstellen, sondern würden auch in den anderen Ländern kubanischen Tabak verwenden können. Wir lagern derzeit sogar ganze Container mit kubanischen Tabak in unserer Fabrik. Allerdings ist der Tabak derzeit so schlecht, dass wir ihn nicht verwenden würden und natürlich weil er illegal in den USA ist. Es wäre allerdings eine großartige Möglichkeit für die amerikanische Zigarrenwelt, in Kuba ihre Zelte aufzuschlagen und neue Blends zu erzeugen. Wir würden uns sehr darüber freuen, allerdings würde es viele Jahre dauern, die Äcker in Kuba zu erneuern und den Leuten in Kuba beizubringen, wie man eine gute Zigarre herstellt. Es wird ein langer Prozess werden.
Kolja: Nun ein bisschen zu deiner eigenen Geschichte. Vor deiner Zigarrenkarriere warst du Anwalt in Hollywood. Wen könnten wir kennen, der auch deine Zigarren raucht.
Rocky: Da gibt es in der Tat einige. Beispiele wären Arnold Schwarzenegger, Mel Gibson und Bruce Willis, die oft Rocky Patel rauchen. Außerdem gibt es viele bekannte Sportler wie Michael Jordan, Charles Barkley, Aaron Rodgers (NFL Quarterback), viele American Footballspieler und viele Baseballspieler, die unsere Zigarren rauchen. Die Marke ist sehr bekannt in den USA, weshalb viele Schauspieler, Politiker und Musiker unsere Zigarren rauchen. Wir sind sehr stolz, dass wir sie mit Ihnen teilen können.
Kolja: Wie hast du deinen Spitznamen Rocky bekommen?
Rocky: Den Spitznamen habe ich in der Highschool bekommen, das war zu der gleichen Zeit als der Film „Rocky“ mit Sylvester Stallone in den Kinos lief. Übrigens ebenfalls ein Schauspieler der unsere Zigarren raucht. Als der Film herauskam, haben die Leute in der Schule irgendwie angefangen, mich Rocky zu nennen. Daraufhin ist er hängengeblieben.
Kolja: Du hast allerdings nicht geboxt?
Rocky: Ich habe geboxt, als ich im Internat war, mein Spitzname kam allerdings nicht daher.
Kolja: Dein Bruder arbeitet mit dir in deiner Firma und hat kürzlich die
XEN Linie herausgebracht. Wie wichtig ist dir Familie und das Familienleben?
Rocky: Mein Familienleben ist mir sehr sehr wichtig, ich bin zwar Single, allerdings habe ich 15 Jahre meines Lebens geopfert, meine Familie, Freundschaften und Beziehungen aufgegeben, um meine Zigarrenfirma aufzubauen. Ich habe sehr viel Zeit auf Reisen verbracht, um Verkäufer und Konsumenten kennen zu lernen. Allerdings ist das Familienleben trotzdem sehr wichtig für mich. Ich schätze es sehr, ich mag es und es ist wundervoll, nun meinen Bruder mit seiner eigenen Zigarrenlinie in der Firma zu haben. Er ist derjenige, der die ganzen Zigarrenläden bereist und viele Beziehungen schafft. Mein Cousin Nimish ist ebenfalls mit seiner Thunder-Linie bei uns vertreten, wobei es sich um eine herausragende, sehr kräftige Zigarre handelt. Er verwendet sehr viel Zeit darauf, unseren Kunden die Fabriken zu zeigen. Es ist toll, das Glück zu haben, mit der eigenen Familie auch arbeiten zu können.
Kolja: Und als Privatperson, womit verbringst du am Liebsten deine Freizeit?
Rocky: Ich bin ziemlich sportverrückt. Ich war ein sehr ehrgeiziger Sportler, als ich aufgewachsen bin. Ich betreibe viele verschiedene Sportarten. Dazu gehören American Football, Tennis, Basketball, Golf, Ski und Wasserski. Ich mag so ziemlich alle Sportarten. Des Weiteren koche ich sehr gerne, was eine andere große Leidenschaft von mir ist. Ich genieße es, sehr aktiv zu sein. Ich bin sehr ehrgeizig in allem was ich tue.
Ich mag es nicht, zu verlieren. Ich will gewinnen!
Kolja: Rocky, ich danke dir sehr für das Interview.
Rocky: Danke Kolja, die Freude war ganz meinerseits.