18-01-09 20:23 Alter: 18 yrs
VON:GH
La Casa del Habano Frankfurt aktiv
Nun ist sie da. Die sechste und zugleich räumlich größte Casa del Habano in Deutschland. Wie angekündigt, fand am vergangenen Freitag die Eröffnung statt.
 |   Heinrich Villiger gibt den Eingang frei und Rigoberto Reyes kann mit dem Verkauf beginnen.
  Anregung zur Besinnlichkeit
  Von der Bar zum Humidor
  Der dreifache Habanos-Experte Maximilian B., der vierfache Habanos-Experte Andreas C. I. und der Habanos-Importeur Heinrich V.
  Erleichterung: Endlich eröffnet … Markus Clemen
  Ysenband
  Antoni de Dios wird demnächst die Aufgaben von Jorge Hernandez übernehmen und den guten Kontakt zwischen Waldshut-Tiengen und Havanna aufrecht erhalten.
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Die in Aussicht gestellten Heizpilze, unter denen sich die frierend Wartenden vor der Casa bis zum Einlass wärmen und gedulden sollten, blieben im Lager. Stattdessen ging jeder, der kam, direkt in die neuen Räumlichkeiten.
Demzufolge konnte auch auf das Feuerwerk verzichtet werden, das in der dicht besiedelten Umgebung sicherlich zu Irritationen geführt hätte.
Statt des kubanischen Botschafters zerschnitt Heinrich Villiger, Chef der Importfirma 5th Avenue, das rote Band, das die Besucher vom Allerheiligsten, dem 30 m² großen Brune-Humidor, trennte.
160 geöffnete Kisten offenbarten den Duft der königlichen Zigarren und jeder konnte sich sein Lieblingsformat auswählen. Wer wollte, erhielt vom gebürtigen Kubaner und gleichzeitigem Casa-Geschäftsführer Rigoberto Reyes einen Tipp oder gleich eine Zigarre. 60 verschließbare Einzelfächer werden für Kunden bereit gehalten, die die Casa-Technik zur Lagerung ihrer Zigarren nutzen wollen.
Heinrich Villiger hatte Antonio de Dios mitgebracht, der demnächst den Posten des kubanischen Verbindungsmannes zwischen 5th Avenue und Habanos auf Kuba von Dr. Jorge Hernandez übernehmen wird.
Verlässt man den Humidor, befindet man sich im Nichtraucherbereich. Hier wie auch im Raucherbereich dominieren schwere, große, tabakbraune Sessel, die, hat man einmal darin Platz genommen, nur ungerne wieder verlassen werden. Das ist auch gar nicht nötig, denn der Service funktioniert.
Golden anmutende Flurwände und ein großes „Ysenband“ an den Säulen bestimmen die „Verkehrswege“ der Casa. Dem kontemplativ eingestellten Aficionado bieten berühmte Zitate an den Wänden im Falle eines Falles eine gute Gedankenvorlage.
An einem zum Stil der Einrichtung passenden Tisch soll zukünftig täglich ein Roller sitzen und individuelle Zigarren anfertigen. Täglich frisch gerollte Zigarren in der Casa? Fürwahr ein veritables und attraktives Versprechen.
Die strikte Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich wurde gleich am ersten Abend strikt eingehalten. „Damit sich die Leute gleich daran gewöhnen.“
Besonders anheimelnd ist der zweite Loungeraum; sein Kamin verbreitet genau die Atmosphäre, die man im Winter bei einer guten Zigarre und einem Wein gebraucht.
Viel Umsatz und die geplante Rendite sei den beiden Machern – Markus Clemen als Geldgeber und Rigoberto Reyes als Geschäftsführer – für die Zukunft gewünscht.
Die Casa Frankfurt ist übrigens einfach zu erreichen: Aus dem Hauptausgang des Hauptbahnhofes heraus, schräg links über die S-Bahnschienen in die Taunusstraße. Nach wenigen Hundert Metern steht man vor Frankfurts erstem und einzigem „Cigarrentempel“.
Für die, die über Art of Smoke angemeldet waren, gibt es in der Bildergalerie weitere Fotos von der Casa und der Eröffnungsveranstaltung.
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