06-08-12 13:17 Alter: 14 yrs
VON:MICHAEL JOHRDEN
Mit kubanischem Namen unter deutscher Flagge
Wo doch die MS Deutschland ausgeflaggt werden soll …
 |   Die PARTAGAS
  Schiffseigner Kevin
  Taufpate Thomas
  Leichtmatrose Hans
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Wir schreiben das Jahr 2012.
An einem kalten Wintertag, irgendwo am Jadebusen, in den Tiefen der Haifischbar, einer privaten Kellerbar, raucht es gewaltig. Drei Freunde haben sich getroffen, um wieder einmal dem braunen Gold zu frönen.
Das ist die Geburtsstunde der „Partagas“.
Die drei Freunde, namentlich Kevin, Hans und Thomas, können, auch aufgrund ihrer Lebenssituation, eine gewisse Affinität zum Wasser und somit zu Booten nicht verhehlen.
Ersterer ist immerhin Schiffseigner. Sein Segelboot vom Typ Hanse 291 ist Baujahr 1995, hat eine Länge von 9 Metern und eine Segelfläche von 48 m².
Dieses Segelboot sollte im Frühjahr von Flensburg in den Bestimmungshafen Hooksiel überführt werden. Die Route hat drei Etappen: Kiel – durch den Nord-Ostseekanal – über Cuxhaven in den Heimathafen nach Hooksiel.
Ein namenloses Boot jedoch bringt Unglück. Noch vor Anlaufen des Heimathafens musste also ein Name gefunden werden.
Das Gemüt in tiefe Rauchschwaden gehüllt, streifte der Blick des Schankwarts seine Schatztruhe. Dort fiel ihm der breite rote Schriftzug einer Kiste ins Auge: „Partagas“!
So begab es sich also, dass am 22. Tage des siebenten Monats im Jahre 2012 drei Aficionados ein kleines Boot auf den Namen „Partagas“ tauften und zur Jungfernfahrt aufbrachen.
Nun liegt das Schiff in Hooksiel und schippert vornehmlich in den rauen Wellen der Nordsee.
Die erste Ausflugsfahrt führte übrigens über den Jadebusen, wo die eine oder andere Namensvetterin, welche der Taufpate alias „Schankwart der Haifischbar“ springen lies, in Rauch aufging.
Ein Humider ist an Board noch nicht verfügbar, aber schon in Planung.
Bleibt nur noch, dem Kapitän und seiner Mannschaft immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu wünschen. Ahoi!