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14-09-09 12:24 Alter: 17 yrs

VON:NR

NUB-Deutschlandpremiere und Accessoires

Solinger Klingen und nicaraguanische Puros waren Thema der Veranstaltung „Auf eine Zigarre …“ in der »Art of Smoke Zigarrenlounge«. Und zum ersten Mal wurde in Deutschland die wohl kürzeste Zigarre vorgestellt.



Kein Einzelfall …


… die Asche der NUB ist stabil. Ein hoher Collazo-Effekt.


Praktische Demonstration: Die billig genagelte „Schere“ aus dem asiatischen Raum und die sorgsam geschraubten Schenkel einer polierten Schere aus Solingen …


„601“ – die zweite Zigarre des Tages

„Nub“ steht für die Essenz der Zigarre. Diese Essenz direkt nach dem Entzünden freizusetzen, war Grundidee für die Kreation der gleichnamigen außergewöhnlichen Rauchwaren aus Nicaragua, die im Hause Oliva produziert werden.

Thorsten Wolfertz, bekannt als Produzent hochwertiger Zigarrenaccessoires aus Solingen, bot die Nub, die er in Deutschland offiziell erst auf der Inter-tabac einführt, den Aficionados in der »Art of Smoke Zigarrenlounge« zur Degustation an.

Die dunkelbraune Nicaraguanerin rief wegen ihres ungewöhnlichen Formats zunächst Verwunderung hervor. So verfügte die Nub 460 Sungrown bei einer Länge von 100 mm über ein Ringmaß von 60! Die alternativ angebotene 464 T Sungrown (T steht für Torpedo) verzeichnet bei gleicher Länge sogar ein Ringmaß von 64.  Durch die großen Ringmaße wird der Rauch der Zigarre nicht so heiß und die Aromen kommen besser zur Geltung. Die Beurteilung ging von: „Eine gute erste Zigarre des Tages“ bis „Eine Churchill zu so später Stunde wäre jetzt zu viel, aber etwas Kurzes …“

Das „Sungrown“ im Namen steht übrigens für die Deckblätter der Nub, die, wie in Kuba, unter direkter Sonneneinstrahlung reifen.

Trotz ihrer Kürze (man könnte auch sagen, die Zigarre besteht nur aus einem dritten Drittel) und einem leichten Zug betrug die Rauchdauer zwischen 45 und 55 Minuten.

Torsten Wolfertz präsentierte darüber hinaus unterschiedliche Werkzeuge für Flach-, Rund- und Kerbschnitt und wies auf die Qualitätsunterschiede bei Verarbeitung und Material hin. Nach seiner Ansicht eignet sich die Zigarrenschere am besten, die braunen Kostbarkeiten möglichst schonend zu köpfen.

Die „601“, die verkostet wurde, ist ebenfalls eine Zigarre aus Nicaragua. Sie wird dort von Pippin Garcias hergestellt.

Garcias verließ im Jahr 2002 die Republik Kuba und war dort für Partagas und Bolivar als Chefausbilder der Roller der Kategorie 8 tätig. Die „601“ ist in 3 verschiedenen Blends erhältlich.

Den Xikar-Cutter mit dem 10 000 Jahre alten Mammutgebein gab´s übrigens nicht zu bestaunen. Die zehn derzeit verfügbaren Exemplare wurden kurz vor der Veranstaltung von einem arabischen Aficionado aufgekauft.

Weitere Novitäten gibt es am 22. September zu sehen und zu schmecken.


Links:

www.artofsmoke.de/zigarrenlounge/