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24-10-12 10:43 Alter: 14 yrs

VON:MJ

On The Road Again


Mobil und dennoch voll funktionsfähig: Der Humidor im Airstreamer.
Mobil und dennoch voll funktionsfähig: Der Humidor im Airstreamer.

Auch Abends eine anheimelnde Atmosphäre: Die Garage des Airstreamers.
Auch abends eine anheimelnde Atmosphäre: Die Garage des Airstreamers.

Erweiterbar im Außenbereich mittels Markise
Erweiterbar im Außenbereich mittels Markise (alle Bilder: Kurt Blum)


In Zeiten, in denen dem Tabakkonsum mit immer neuen Initiativen rigoros der Garaus gemacht werden soll, bricht Kurt Blum, Geschäftsführer der Silver-Cigar-Lounge AG im schweizerischen Schleinikon, mit alten Gepflogenheiten. Schließlich werden die Orte, an denen man dem ungestörten Zigarrengenuss nachgehen kann, immer weniger oder sind nur einem elitären Publikum vorbehalten.

Da kommt der silberne Airstreamer wie gerufen! Diente der 10 Meter lange, 2,5 Meter breite und 3 Meter hohe Wohnwagen Baujahr 1970 anfänglich einer ganzen Familie als Behausung, so bietet er heute eine mondäne Atmosphäre. Auf einer bequemen Ledergarnitur können 14 Gäste Platz nehmen. Unter der ausfahrbaren Markise haben vor dem Loungemobil noch einmal 20 Leute Platz.

Ausgestattet mit einer Bar sowie einem eigens für die Reise entworfenen Humidor kommt die Silver-Cigar-Lounge zum Zigarrenliebhaber, nicht umgekehrt.

Dabei stimmt der zweite Geschäftsführer, Samuel Hauser, die Zigarrenkarte als auch das Barangebot individuell auf die Kundenwünsche ab.

Und weil die Silver-Lounge nicht nur mobil unterwegs ist, sondern auch eine Unterkunft benötigt, zelebrieren die Freunde der Silver-Cigar-Lounge einmal im Monat auch eine Cigar-Night in der Garage des Airstreamers in Steinmaur.

Ab etwa 1.500 Schweizer Franken Tagesgebühr kann man die Silver-Lounge an beliebigen Orten aufstellen – solange eine Straße dorthin führt. Einsatzorte sind neben der Schweiz auch Deutschland und Österreich. Der logistische Aufwand ist übrigens nicht ganz unerheblich. Die Silver-Cigar-Lounge ist mit Zigarren und passenden alkoholischen Getränken ausgestattet. Damit ist ein Grenzübertritt nur noch in der Theorie möglich. Vor einem „Auslandseinsatz“ werden daher alle Getränke und Zigarren ausgeräumt und im Lande belassen. Im Zielland wird alles erneut gekauft und eingelagert.