07-09-18 09:08 Alter: 8 yrs
VON:ULF PABST • ZIJARNFRÜNNE OWL
Ostwestfalen entern die RICKMER RICKMERS
Schon etwas her, aber dadurch nicht minder interessant, zeigt dieser Bericht die Art der Zijarnfrünne-Ausflüge.
Dank der guten Kontakte von „unserem“ Jan zum Captains Table konnten wir einen gelungenen Abend am Selbigen verbringen.
 |   Mit einem perfekt ausgestatteten Bus …
  … und etlichen guten Zigarren (diese hier im Mund des Autors Ulf Pabst) …
  … an den Captains Table der RICKMER RICKMERS.
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Aber von Vorn.
Morgens um 9 Uhr wurde im lippischen Bad Salzuflen der Bus geentert. Jeder hatte einen komfortablen Platz an Bord. Eine Zweierbank pro Person mit Tisch und dem unverzichtbaren Aschenbecher. Aschenbecher im Bus? Richtig, unser immer zuverlässige und jeder Situation gewachsene Busfahrer Peter, hatte uns einen Zigarrenbus organisiert.
Bei unserem Heimwerkerkönig Yves wurden noch schnell die praktischen Zigarrenhalter mit Glas erworben und kurz nach neun brannte die erste Zigarre, die Füße wurden hochgelegt und der erste (aber nicht der letzte) Tropfen Rum floss ins Glas.
Dank großzügiger Unterstützung von verschiedenen Zigarrenspendern ging während der gesamten Fahrt der Nachschub nicht aus.
Über Lauenau und Schwarmstedt, wo noch Mitreisende eingesammelt wurden, ging es in die stolze Hansestadt. Leider gab es einen längeren Stau, so dass der Aufenthalt an der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft etwas verkürzt werden musste. Anschließend schnell ins Hotel und gleich (bei einigen ist „gleich“ relativ) weiter zum eigentlichen Ziel der Reise: die RICKMER RICKMERS.
Es gab zwei leckere Drei-Gänge-Menüs zur Auswahl. Im Anschluss „vertellte“ uns Gerd Heimsath so einiges über den berühmten Captains Table und weihte uns in das Geheimnis des Kartentisches ein. Dazu wurde die ehrwürdige Tätigkeit der Stiftung RICKMER RICKMERS vorgestellt. Chapeau kann man nur dazu sagen.
Der Abend klang weit nach Mitternacht mit hanseatischem Ratsherren Pils, geistreichen Getränken und ebensolchen Gesprächen aus. Dem Motto unseres Stammtisches wurde ausreichend Folge geleistet – „Gentlemen, sie dürfen rauchen“
Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück – einige Kameraden hatte sich vorher noch zum Fischmarkt aufgemacht – wieder in den Bus und in das Deutsche Panzermuseum nach Munster. Hier wurden wir von Henry Wahl erwartet, der uns mit einer kurzweiligen Führung die Geschichte der Panzer näher brachte. Nach einer anschließenden Kaffee- und Zigarrenpause ging es, letztendlich vollständig über die bekannten Zwischenstopps, zurück nach Ostwestfalen. Dank eines erneuten Staus konnte die niedersächsische Landschaft auf den Umgehungsstraßen bestaunt werden.
Müde aber allgemein zufrieden wurde die Heimat 1 ½ Stunden später als erwartet erreicht.