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03-05-18 07:50 Alter: 8 yrs

VON:GH

Rauswurf nach 17 Jahren

Eine Personalentscheidung in Havanna löst in Europa zumindest Kopfschütteln aus. Mark Kuster, seit 17 Jahren Projektverantwortlicher der Kinderhilfsorgansation Camaquito auf Kuba darf nicht weitermachen.



Mark Kuster


Das Ministerium für Auslandsinvestitionen (MINCEX) hat Mark Kuster mitgeteilt, dass seine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung nicht erneuert werden.

Gründe seien die geringe Anzahl der Projekte (obwohl vier seit über einem Jahr zur Genehmigung vorliegen), und auch die Unüblichkeit für einen Repräsentanten, so viele Jahre in Kuba zu sein.

Zwar wird Mark Kuster von der Provinzregierung in Camagüey (Tätigkeitsschwerpunkt) ausdrücklich gelobt, aber das hilft auch nichts.

Welche und wieviele Projekte in Camagüey mit insbesondere aus der Schweiz und Deutschland stammenden Geldern finanziert worden sind, liest man auf der Website von Camaquito.

Wann er ausreisen muss, steht nicht genau fest. Es kann schon in der nächsten Woche sein, im Glücksfalle aber auch erst Ende des Jahres.

Fest steht, dass Camaquito seine Projekte auf Kuba nun neu organisieren muss … was in den Fußstapfen, die Mark Kuster hinterlässt, nicht ganz einfach werden dürfte.