Artikel-Single-View
08-06-08 08:00 Alter: 18 yrs

VON:GH

Refugien in Deutschland: Maritim Hamburg

Ein Blick in die Bar des Hamburger Nobelhotels.



Die mit Blattgold ausgelegte Decke …


… und bequeme Sessel


Maritim Hotel Reichshof – ein Name mit Klang. Und wenn man Andrea Jesumann (Vertrieb) oder Andreas Triebsch (stv. Direktor) über das Haus und seine Geschichte erzählt, schwingt eine gehörige Portion Stolz mit.

Zum Beispiel auf den hauseigenen Brunnen, der das Haus von städtischer Wasserversorgung unabhängig macht und Wasser preisgibt, das gerne zum Kaffee oder sonstigen Gelegenheiten serviert wird.

Die gesamte Bar ist zur Raucheroase des Hotels erklärt worden. Im vorderen Bereich stehen hinter der Theke 156 Malt-Whiskies. Da bleibt wohl kaum ein Wunsch offen. Die R(h)um-Karte ist entwicklungsfähig. Die klassischen Drinks werden zu üblichen Preisen für Bars dieser Güteklasse angeboten.

Ein Piano, das nicht nur zur Zierde dort steht, sondern regelmäßig von einem Pianisten betastet wird, steht an der Tür zum Clubraum. Zusammen mit der Einrichtung kommt da leicht eine „Spiel´s noch einmal, Sam“-Atmosphäre auf.

Ziel des Aficionado sollte dieser Clubraum sein, dessen Prunkstück die mit Blattgold belegte Decke ist. Im Übrigen findet man bequeme Sessel und die Maritim-typischen Accessoires an den Wänden. Bei geschlossener Tür dringt leicht das Piano durch und untermalt die gepflegte Unterhaltung bei einer guten Zigarre.

Die Bar ist täglich ab 12:00 Uhr geöffnet, der Service beginnt ab 20:00 Uhr. Wer jedoch auf dem Weg zur Bar am Bistro eine Kleinigkeit erwirbt, der bekommt sie sicherlich auch in der Bar serviert.

Das Maritim ist einfach zu finden: Aus dem Hauptbahnhof (Ausgang Kirchenallee) heraus und dann nach schräg links über die Straße.