21-06-11 10:24 Alter: 15 yrs
VON:GH
Sauerkirschbrand – an einer Zigarre • Runde 1
Tasting und Bewertung im Tastingzirkel von Berlins Zigarrenhändler Herzog.
 |   20 Tester widmeten sich der Suche nach dem besten Weichsel- oder Sauerkirschbrand.
  Die Kandidaten in der Reihenfolge ihrer Nummerierung von rechts.
  Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog während der Verkostung.
  Die Tester
  Es ginge auch ohne Zigarre, aber wozu? (Alle Bilder: Zigarren Herzog am Hafen)
|
Sauerkirschbrand, auch Weichselbrand genannt – eine Herausforderung für jeden Destillateur.
Sieben Produkte wurden von geübten und langjährigen Zigarrenrauchern in einer Blindverkostung verglichen.
Ohne jeden Hinweis auf die Destillate wurden den 20 Testern die 7 Destillate zu einer Punch gereicht. Jedes Glas mit einem Deckel und zur eindeutigen späteren Identifizierung mit einer Nummer versehen.
In der Reihenfolge ihrer Nummerierung, die grob nach Alkoholgehalt gewählt wurde, waren zu bewerten die Produkte von:
1 = Armbruster
2 = Etter, Jahrgangsbrand 2005
3 = Gansloser
4 = Vallendar
5 = Jöbstle Aurum, Destillation 1998
6 = Rieger und Hofmeister
7 = Rochelt, 2003
Nasenprobe (der orthonasale Eindruck) und Gaumenprobe (der retronasale Eindruck) waren mit jeweils 1 (= ganz weit weg von der Sauerkirsche) oder 10 (= besser kann man die Sauerkirsche nicht verflüssigen) zu bewerten. Die Addition ergab die Gesamtpunktzahl.
Während des Tastings gab es keine weiteren Hinweise.
Das Ergebnis:
Mit 9,7 Punkten erreichte der Sauerkirschbrand von Vallendar Platz 1 in der Verkostung. Armbruster, Rieger und Hofmeister, Jöbstle und Etter lagen so nahe beieinander im Bereich von 8,6 Punkten, dass eine Differenzierung praktisch keinen Aussagewert hat. 7,9 Punkte erhielt Gansloser und 7,5 Punkte der Weichselbrand von Rochelt.
Zur sauberen Differenzierung von Armbruster, Rieger und Hofmeister, Jöbstle und Etter wird es ein weiteres Tasting geben.