05-11-15 12:30 Alter: 11 yrs
VON:GH
Schuster • Genuss aus einem Guss
Das hervorstechendste Merkmal der Schusterschen Zigarrenmanufaktur ist neben kompromissloser Qualität, dass alles, was aus diesem Hause kommt, zueinander passt und schmeckt.
 |   Annemarie und Philipp Schuster am Captain´s Table der Rickmer Rickmers
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Und das seit über 100 Jahren.
Für diese Stimmigkeit ist seit etwa 35 Jahren der primus inter pares des Familienunternehmens, Philipp Schuster, verantwortlich. So langsam arbeitet sich die vierte Generation, seine Tochter Annemarie, in die Materie ein.
Am ehrwürdigen Captain´s Table der Rickmer Rickmers war Gelegenheit, einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen, denn beide hatten Platz genommen.
Gesprächsgrundlage waren:
Anniversario – die Geburtstagszigarre aus dem Jahre 2009. Ein milder aber dennoch vollmundiger, leicht sättigender Aperitif.
Canned Heat – die konservierte Hitze, ein Robusto Longfiller aus Nicaragua, verpackt in einer luftdicht verschlossenen Dose. Dazu der Schuster-Rum Brazil Trüllerie aus Guatemala.
Maria Mancini 2016 – ein schön gestaltetes Buch mit 28 Zigarren, das wahrlich in jede Zigarrenbibliothek passt und gehört. Dazu passt der Schuster-Rum Brazil Trüllerie aus Barbados, der milder und honigartiger ist, als der aus Guatemala und so den sättigenden Geschmack der Maria Mancini am Gaumen vervollständigt.
Casa de Torres Gran Corona 2016 – hier hat Philipp Schuster ein zweites Umblatt um die Einlage wickeln lassen. Mit nur einem fehlte das, was eben die durchgängig bodenständige Geschmackskomponente der Schuster-Zigarren ausmacht. Es gibt derzeit 400 Kisten, vermutlich werden noch einmal so um die 400 Kisten kommen. Schon im derzeit recht jungen Stadium (die Zigarren kamen erst vor wenigen Wochen in der Schusterschen Manufaktur an) lässt sich erschmecken, dass eine einjährige Lagerung zu einer wundervoll komplexen Zigarre führen wird.
Bei derart edlem inspirierenden Zigarrenrauch gab es natürlich auch die eine oder andere Geschichte aus der Vergangenheit. Zum Beispiel die von Philipp Schuster, der 1973 mit Vollbart und langer Mähne beim damaligen Zigarrenhändler Boenicke in Berlin auftauchte und seinen ersten eigenen Auftrag schreiben wollte.
Fortsetzung folgt …