17-02-10 15:53 Alter: 17 yrs
VON:NR
Tue Gutes und rauche dabei …
Das schreckliche Erdbeben in einem der ärmsten Länder der Erde vor wenigen Wochen und das Bedürfnis einen kleinen Teil für den Wiederaufbau in Haiti beizutragen, war Anlass für das Motto der ersten Veranstaltung im Jahr 2010 in der »Art of Smoke Zigarrenlounge« in Hamburg.
 |   Davidoff Maduro – schon haptisch eine Wucht. Derartig ölig-seidige Deckblätter sieht man außerordentlich selten.
  Puro Dominicano Belicosos – gegenüber der im vergangenen Jahr erschienenen Short Perfecto ein deutlicher Geschmackssprung. Wenn die nächste Kleinversuchsserie einen volleren Geschmack bekommt, nähert sich diese Zigarre der 50 »Art of Smoke«-Punkte-Grenze.
  Bei einem Blick auf die Steuerbanderole hat man allerdings den Wunsch nach deutlichen Schritten rückwärts …
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Gegen eine Spende zu Gunsten des gemeinnützigen Vereins „Haiti-Not-Hilfe e.V.“ konnten die anwesenden Aficionados auf Einladung von Thomas Vollmer, Chef der Wolsdorff Filialen und zweier Davidoff Flagshipstores, Zigarren aus zwei Davidoff Kleinserien verkosten.
Zum Einstieg wurde den Aficionados die Davidoff Maduro „C“ gereicht, ein Format, von dem lediglich 50 Kisten nach Deutschland eingeführt wurden.
Die Maduro „C“ – als Corona bezeichnet, obwohl das Ringmaß etwas stärker und die Länge dafür etwas kürzer als das klassische Corona-Format mit 42/140 ist – wird mit Deckblättern aus Nicaragua hergestellt. Diese Deckblätter werden, anders als auf Kuba üblich, nicht unter Gazeabdeckung gezogen, sondern unter freiem Himmel in einem Hochgebirgstal mit geringer direkter Sonneneinstrahlung angebaut.
Bei den Maduros handelte es sich, wie bei Davidoff zu erwarten, um handwerklich perfekt hergestellte Zigarren, die mit einer leichten angenehmen Würzigkeit daherkamen. Erhältlich ist dieses Format nur in drei Davidoff Flagshipstores in der Bundesrepublik.
Als zweite Zigarre wurde die Davidoff Puro Belicoso angeboten. Hierbei handelt es sich um eine Puro Dominicana, also eine Zigarre, deren Tabak komplett in der Dominikanischen Republik angebaut wurde. Auch von diesem Format fanden nur 50 bis 60 Kisten den Weg nach Deutschland.
Bevor die Puros in den Handel gelangten, wurde ihr Tabak zwei Jahre fermentiert, gerollt und anschließend weitere zwei Jahre gelagert. Während des Genusses der deutlich gehaltvolleren und über den gesamten Rauchverlauf sehr ausgewogenen Belicoso, gab Thomas Vollmer einen kurzen Einblick in die Geschäftspolitik der Oettinger Davidoff Group in der Dominikanischen Republik.
So ist es Ziel der Firma, den gesamten Tabak unter eigener Regie – mit selbstständigen Tabakbauern, die durch langfristige Verträge Planungssicherheit genießen und dadurch gleichbleibend hohe Qualität liefern können – zu produzieren.
Die Tabaksetzlinge beziehen die Tabakbauern von Oettinger Davidoff. Jedes Jahr wird die doppelte Menge an Tabaksetzlingen, die eigentlich benötigt werden, angepflanzt, um Schäden durch Hurrikans ausgleichen und eine Qualitätsauswahl gewährleisten zu können.
In den nächsten Jahren soll eine Puro-Linie aus der Dominikanischen Republik bei Davidoff etabliert werden.
Während des Abends wurde dann auch die Spendenbox – dazu wurde stilgerecht eine Zigarrendose genutzt – von den Aficionados gefüllt. Ein Betrag von 385,- Euro wird in den nächsten Tagen auf das Konto des Haiti-Not-Hilfe e.V. überwiesen.
Auch der eine oder andere Mojito mit haitianischem Rhum wurde von den Anwesenden verkostet, denn der Inhaber der Bar Cabana, Uwe Christiansen, führt 5,- Euro für jeden dieser Cocktails direkt an eine Hilfsorganisation ab.
Bereits am 2. März ist Thomas Vollmer wieder Gastgeber in der »Art of Smoke Zigarrenlounge«. Dann sollen bei einer Blindverkostung die sensorischen Fähigkeiten der Aficionados auf die Probe gestellt werden. Eine Habanos und eine nicht kubanische Zigarre werden dann jeweils ohne Zigarrenring angeboten …
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Links:
www.haitinothilfe.de
www.artofsmoke.de/veranstaltungs-kalender/termindetails.html