23-11-12 14:07 Alter: 14 yrs
VON:GH
Wie es mit der Casa Bremen weitergeht
 |   Art Karounos verkauft nun auch nichtkubanische Zigarren
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„Nicht jede Ehe hält ewig, schon gar nicht im geschäftlichen Bereich. Der Verkauf guter und bester Zigarren geht dennoch weiter.“ Das sagt Art Karounos, Chef der Casa Bremen zur Kündigung des Casa-del-Habano-Vertrages.
Schon seit ein paar Monaten kriselte es in der Beziehung zwischen dem Bremer Zigarrennewcomer und dem Vertragspartner Habanos in Kuba.
„Das Ende der Beziehung bietet immerhin die Möglichkeit, jetzt auch andere als kubanische Zigarren verkaufen zu können. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass angekündigte Zigarren auch wirklich lieferbar sind.“ meint Karounos und spielt damit auf die Ereignisse dieses Jahres an, in dem häufig Zigarren angekündigt wurden, dann aber nicht oder nur in deutlich zu geringen Mengen kamen.
Kubanische Zigarren wird er auch weiterhin verkaufen, denn „mit dem deutschen Alleinimporteur 5THAvenue gibt es keine Probleme. Wir wissen, was wir aneinander haben.“
Zu den anderen Marken, die zukünftig sein Portfolio bereichern, will Karounos sich derzeit nicht äußern. „Die Trennung von der Franchise-Kette hatte ich für das Ende des Jahres eingeplant. Nun findet alles etwas früher statt.“
Zu der Frage, ob es wirtschaftlich nicht erfolgreich sein kann, nur auf kubanische Zigarren zu setzen, wollte Art Karounos sich nicht äußern. „Es gibt zwar in Deutschland niemanden, der ausschließlich kubanische Zigarren verkauft, aber das war und ist kein Kriterium für mich.“
Nun wird erst einmal das „La Casa del Habano“-Schild abgeschraubt.
Wir schauen, was er statt dessen anbringt.
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