26-11-12 00:00 Alter: 14 yrs
VON:GH
Zigarrenmeister-Wettbewerb 2012 • Die Lösung
Zu erkennen war eine Zigarre aus der Dominikanischen Republik. Die Churchill wurde in der Tabacalera Palma (Tamboril, Santiago) unter der Leitung von José Arnaldo Blanco aus dominikanischen Tabaken komponiert und gerollt.
Den Kontakt zur Manufaktur stellte die
Zigarrenmanufaktur Woermann aus Bünde-Rödinghausen her. Dies herauszufinden, war aufgrund der Nummer 27902 auf dem Steuerzeichen recht leicht.
Insofern war es hilfreich, dass Woermann nicht nur beste Kontakte zu dominikanischen Manufakturen hat, sondern auch über ein umfangreiches Zigarren-Portfolio verfügt. Bekannt ist Woermann zum einen durch die vorhandene Kanarenkompetenz. Die
El Mito de La Palma ist eine reine kanarische Zigarre. Zum anderen gehören Zigarren aus Mexico und anderen Zigarrenländern zum Angebot. Diese Vielfalt sorgte dafür, dass nicht von vornherein klar war, aus welchem Zigarrenland die Wettbewerbszigarre kommen konnte.
Woermann übernahm den Transport nach Deutschland und die Verzollung der Palette. Die restliche Konfektionierung haben wir in liebevoller Heimarbeit erledigt. Dass die ganze Aktion tatsächlich geheim blieb, zeigt, dass es in dieser mitunter zur Schwatzhaftigkeit neigenden Branche noch Leute gibt, auf die man sich verlassen kann.
Bei der Abfassung des späteren Grundgesetzes gab es 3 Zigarren täglich zur Honorierung. Der regelmäßige Leser wusste dies
seit 2009 oder
seit 2011.
„Vergessen Sie Ihre niederen Sinne nicht“ rief Berlins Zigarrenhändler Maximilian Herzog den Teilnehmern des 6. St. Galler Management-Kongress am Schluss zu, wie der geneigte Leser
es hier bereits erfuhr.
Wir werten in den nächsten Tagen die eingegangenen Antworten aus, informieren die neuen Zigarrenmeister(innen) und senden die zu Recht verdiente Zigarrenmeister-Ehrennadel an den angegeben Händler.
Alles Weitere also in den nächsten Tagen in den Zigarrennachrichten.