18-06-13 12:14 Alter: 13 yrs
VON:GH
Zigarrenschneider für den stationären Gebrauch
 |   Nur bohren kann sie nicht. Kerb- und Flachschnitt-Guillotine aus dem Jahre 1897. (Foto: KHK)
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Zigarrenschneider sind inzwischen so leicht und handlich geworden, dass man sie einfach in die Tasche stecken kann.
Nicht so dieses Exemplar. Etwa ein Kilogramm schwer und aus massivem Metall. Drei Schnittvarianten stehen zur Verfügung: Zwei Kerbschnitte mit unterschiedlicher Kerbgröße und ein Flachschnitt, der den gesamten Kopf glatt abschneidet.
Man steckt den Kopf der Zigarre in die gewünschte Öffnung und mit einem kräftigen Schlag auf den Schlaghammer versah die Guillotine ihren Dienst.
Dass die drei Öffnungen relativ klein sind, darf nicht täuschen. Das allgemein übliche Format der Zeit war eine Figurado.
Die Aufschrift: 1897, Hüllstru.
Das massive und für die Ewigkeit gebaute Exemplar gehört zur Sammlung des Habanos-Experten Karl-Heinz K.