10-09-12 11:16 Alter: 14 yrs
Zwangsbeglückung in Nordrhein-Westfalen
Die Landesregierung in NRW hätte am Liebsten ein absolutes Rauchverbot in NRW. Klaus Bindels, Zigarrenmeister und Habanos-Experte, hat in diesem Zusammenhang den folgenden Brief an die Ministerpräsidentin geschrieben. Und er hat nichts dagegen, wenn man dieses Schreiben als Vorlage für einen eigenen Brief an Hannelore Kraft verwendet. Deren Adresse lautet: poststelle@stk.nrw.de
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,
sehr geehrte Frau Kraft,
Sie beabsichtigen, in Kürze ein absolutes Rauchverbot in Gaststätten nach bayerischem Vorbild einzuführen.
Warum das so sein muss, kann man mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehen (und diesen gesunden Menschenverstand habe ich Ihnen eigentlich immer zugetraut).
Denn schließlich gibt es eine vernünftige Regelung, der zufolge nur in kleinen, extra gekennzeichneten Kneipen und in Nebenräumen von Lokalen geraucht werden darf. Das hat sich bewährt.
Darüber hinaus denke ich an spezielle Raucherlounges und Casa del Habanos, wo sich ein Nichtraucher niemals hinbewegen würde.
Des Weiteres weise ich darauf hin, dass in einigen Bundesländern bereits zurückgerudert wurde, wie z. B. in Hamburg, wo nach einem zwischenzeitlich ergangenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts, ab dem 1. September 2012 eine bürgerfreundliche Lösung gefunden wurde.
Meine Frage: Warum also müssen mit aller Macht neue Vorschriften und Gesetze verabschiedet werden? Am Ende ist alles überreguliert, nichts ist mehr erlaubt und viele Bürger fühlen sich bevormundet.
Ich persönlich bin übrigens Genussraucher und rauche meine Zigarren nur in Gesellschaft Gleichgesinnter an Orten wo es niemanden stört.
Lassen Sie nicht zu, dass das Kulturgut Tabak aus unserer Gesellschaft verbannt wird.
Mit freundlichen und rauchigen Grüßen
Klaus Bindels